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Am Hafen von Wismar: Schwierige Bergung des gesunkenen Fischkutters

Der vor einer Woche gesunkene Kutter hängt bereits am Haken eines Mobilkrans, befindet sich aber noch fast komplett unter Wasser. Es besteht die Gefahr, dass er bei der Hebung beschädigt werden bzw. auseinanderbrechen könnte. Foto: Helmut Kuzina
Wismar: Alter Hafen |

Mit dem riesigen Kran wird am Alten Hafen versucht, den vor einer Woche gesunkenen Fischkutter zu bergen. Derzeit hängt der rund 70 Jahre alte und etwa 30 Tonnen schwere Holzkutter am Haken des Mobilkrans, nachdem er ein paar Zentimeter aus dem Wasser gehoben wurde.

Die Bergungsexperten sind dabei, große Luftkissen unter dem Rumpf anzubringen, das Inventar auszuräumen sowie den Kutter auszupumpen. Die Gefahr sei groß, dass der Verkaufskutter auseinanderbrechen würde, falls er zu schnell gehoben würde.

Der Wasserstand hatte sich einen Tag nach dem Kutteruntergang um etwa einen Meter gesenkt, so dass das Boot in den schlammigen Untergrund gedrückt wurde.

Sobald der Kutter wieder schwimmt, soll er zur Werft geschleppt und dort repariert werden. Dann könnte ein Gutachter die Ursache für den plötzlichen Schiffsuntergang ermitteln.

Oktober 2018, Helmut Kuzina
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Volker Harmgardt aus Uetze | 30.10.2018 | 22:05  
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