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Phantastische Abenteuer in Bondingor

Das Lesecafé in Wiesbaden veranstaltete am Samstag, 17.12.2011, seine erste Kinderbuchlesung. Eingeladen waren die Autoren Bernd Perplies und Christian Humberg, die mit Drachengasse 13 eine phantastische Kinderbuchreihe geschaffen haben, von der bisher zwei Bände bei SchneiderBuch erschienen sind. "Schrecken über Bondingor" und "Geister aus der Tiefe" lauten die Titel der beiden Romane für Leser ab 10 Jahre.

Das Lesecafé war mit 20 Gästen, davon 25 % Kinder, mehr als gut gefüllt. Aufgrund des Themas war der Veranstaltungsbeginn dieses Mal bereits um 17:00 Uhr.
Bernd Perplies, bekannt vor allem durch seinen "Tarean"-Zyklus und die ebenfalls auf drei Bände konzipierte "Magierdämmerung" und Christian Humberg, den man neben seinen Arbeiten für "Professor Zamorra" und "Sternenfaust" für seine Sekundärwerke wie zuletzt "Trekminds" und seine regelmäßige Kolumne in der "Spave View" kennt, waren beide sehr gut aufgelegt und hatten, wie auch das anwesende Publikum, sehr viel Spaß bei ihrem Vortrag.
Es wurden Kapitel aus beiden Drachengasse 13 - Bänden zu Gehör gebracht, wobei der besondere Reiz darin lag, dass die Autoren mit verteilten Rollen lasen. Und in der Stadt Bondingor tummeln sich, neben den Menschen, allerlei phantastische Gestalten wie Zwerge, Kobolde, Gnome und Elfen. Diesen Wesen verliehen Humberg und Perplies, mit verstellten Stimmen, Gestalt, so dass die Lesung dadurch noch unterhaltsamer und lustiger wurde.
Im ersten Roman gehen die Freunde Tomrin, Hanissa und Sando auf die Suche nach dem Nachtfresser, der Bondingor in Angst und Schrecken versetzt. In Band 2 erhalten die Freunde Zuwachs durch den flugunfähigen und tolpatschigen Drachen Fleck. Dieses Mal haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Zwergenjungen Bortha zu finden, der bei einer Mutprobe verschwunden ist. Geschichten, die nicht nur für Kinder geeignet sind, sondern auch junggebliebenen Erwachsenen zu gefallen wissen.

Im Anschluß an die fast zweistündige Lesung, die nur durch eine kurze Pause unterbrochen wurde, standen die beiden Autoren den Zuhörern für Fragen wie auch Autogrammwünsche zur Verfügung. Geschrieben werden die Romane nach einem zuvor festgelegten Handlungsablauf und die beiden Schriftsteller treffen sich zu bestimmten Terminen, um gemeinsam an den Geschichten zu arbeiten, gegenseitig ihre Texte zu lektorieren und bilden so eine Einheit, dass am Ende nicht zwingend mehr festzustellen ist, wer welche Passage geschrieben hat. Wenn es nach Humberg und Perplies geht, kann die Reihe noch sehr lange weiterlaufen, ähnlich z.B. den "Drei ???".

Das Wiesbadener Lesecafé hat mit dieser Veranstaltung einmal mehr seine Vielseitigkeit hinsichtlich unterschiedlicher literarischer Genres und Zielgruppen bewiesen und alle Anwesenden können auf einen interessanten und unterhaltsamen Abend zurückblicken.

Die aktuellen Termine künftiger Lesungen erfährt man unter:
http://www.lesecafe-wiesbaden.de.vu
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