Anzeige

"Das war Euer schönstes Konzert" - Drei Zugaben des Akkordeon-Orchsters reichten nicht

Finale "We Are The Champions" des Akkordeon-Orchesters Wesseling vor den Zugaben
Wesseling: Aula der Lessingschule | „Das war Euer schönstes Konzert“ - das war der einhellige Tenor der vielen begeisterten Rückmeldungen der Zuhörer in der gut besetzten Aula der Lessingschule zum Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Wesseling „Klassisch – mal anders“.
Nach drei vorbereiteten Zugaben, dem Sommerhit „Nossa, Nossa - Ai Se Eu To Pego“ von Michel Telo mit Tanzeinlage, der Pop-Samba „Copacabana“ und James Lasts Top-Erfolg „Biscaya“ hörte der Applaus der begeisterten Zuhörer nicht auf… Die meisten hatten sich erhoben, um die 18 Musiker zu feiern. Ohne eine vierte Zugabe durften sie nicht von der Bühne. Die Wiederholung der wunderschönen Filmmusik „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ zauberte noch einmal eine voradventliche Stimmung in den Saal.
Auch die Programmauswahl gefiel den Gästen ganz außerordentlich. Das war ein Querschnitt durch die Musikgeschichte – sehr abwechslungsreich gemischt. Und der Funke sprang immer über – ob beim mitreißenden Opener der zweiten Konzerthälfte „Winter Games“, beim gefühlvoll gespielten „Plaisir d‘amour“ aus dem 18. Jahrhundert, bei den mitreißenden Sambarhythmen von „Sambanera“ nach Bizets „Habanera“, der poetischen Filmmusik aus „Il Postino“. Und bei afrikanischer Musik von Mango Groove aus den 1980er Jahren schnippten, summten die Gäste mit und sangen „Marabi Party“. Nach einem weiteren Highlight „Billy Joel in Concert“ mit klassischen Rock-Hits passte „We Are The Champions“ als Finale wie die Faust aufs Auge!
Auch in der ersten Konzerthälfte gefielen nach der musikalischen Einladung mit dem Konzertstück für Akkordeonorchester “Concertation“ schon die romantische „Peer Gynt Suite I“ und „Gershwin Classics“. Die musikalische Leiterin Anita Brandtstäter erläuterte in ihrer Moderation zu den vier kontrastierenden Sätzen die einzelnen Szenen der Schauspielmusik von Edvard Grieg und trug damit kompetent dazu bei, dass die Zuhörer auch „schwerere musikalische Kost gut vertrugen“.
Das Ensemble des Akkordeon-Orchesters Wesseling, ebenfalls unter Leitung von Anita Brandtstäter, bereicherte die erste Konzerthälfte mit dem barocken Glanz von Händels „Einzug der Königin von Saba“, einer Suite des zeitgenössischen belgischen Komponisten Jan Van der Roost „Rikudim“ , die jüdischen Tänzen nachempfunden ist, mit etwas melancholischen Charme und einem furiosen Finalsatz sowie Stings Rock-Klassiker „Englishman in New York“. Caro Emeralds „A Night Like This“ als Zugabe lockte zum Mittanzen…
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.