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Wildwuchs: ASG bat um Hilfe

Clarenbach Straße, Wesel
Wesel: Innenstadt |

"Wildwuchs: ASG bittet um Hilfe"

So lautete die Überschrift in der Printausgabe des Wochenanzeigers "DER WESELER", Ausgabedatum 25.Juli 2012
Der ASG (Abfall, Straßen, Grünflächen-Betrieb für kommunale Dienstleistungen der Stadt Wesel) bat die Bürger/Grundstückseigentümer der Straßenreinigungssatzung entsprechend nachzukommen - getreu dem Motto: "Wesel am R(h)einsten".
Dieser schriftlich gut gemeinte Aufruf konnte bis heute, sieben Jahre später, leider keine Verbesserung erwirken!
Gemäß Paragraf 2 der Straßenreinigungssatzung sind die Gehwege oder auch kombinierte Rad-/Gehwege in der Regel durch den benachbarten Grundstückseigentümer zu reinigen.
Zur Reinigung zählt in diesem Fall nicht nur das reine Abfegen/Kehren und die Beseitigung von Unkraut, sondern auch das Entfernen jeglichen Bewuchses, sei es Unkraut oder Wildwuchs.
Den meisten der Weseler Bürger, bzw. Grundstückseigentümer ist dies nicht bekannt!
"Davon habe ich noch nie gehört", oder: "Das ist quatsch", oder: "Wofür zahlen wir dann die Straßenreinigungsgebühren", oder: "das ist Blödsinn", oder: "das stimmt so nicht", oder: "es gibt kein Unkraut", so und ähnlich die Formulierungen einiger Weseler Bürger.
Der Text in der Weseler Ausgabe 25.05.2012, DER WESELER, lautete wie folgt:

WESEL. Schwülwarme Witterung und Regen begünstigen derzeit überall das Wachstum von Wild-/Unkräutern. Vielerorts wächst das unliebsame Kraut aus den Fugen den Pflasterungen und Platierungen.
Im Anfangsstadium noch klein und zierlich und kaum zu erkennen, werden hieraus binnen weniger Tage zum Teil kindsgroße Pflanzen. Diese sehen auf den öffentlichen Gehwegen nicht nur unschön aus, können sie doch dauerhaft auch zur Gefahr werden. Die Wurzeln können nähmlich Platten/Steine hochdrücken, so dass die Kanten der Steine dann zur Stolperfalle werden. Aber auch die Pflanzen selbst können auf den Gehwegen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. "Hierdurch entstehen der Stadt Wesel Jahr für Jahr immer wieder Schäden und somit auch Kosten" heißt es in einer Pressemitteilung des ASG.
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