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"Erste Hilfe" beim Straßenverkehrsinfarkt: Bußgeldanhebungen! - Änderungen in der Straßenverkehrsordnung

Parken in Wesel, Friedrichstraße. Mit Gefahrenpotenzial für Fußgänger und Radfahrer, mit eingeschränkter Straßenreinigungsmöglichkeit.

Kann das funktionieren, passt das überhaupt in den Kram? Ohne geordnete Verhältnisse!

Es gibt einiges zu tun, für die Mobilität der Zukunft müssen jetzt notwendige Anpassungen vorgenommen werden, heißt es unter anderem.
Wie zunächst festzustellen, bzw. zu lesen ist, anscheinend wohl nur in einer Richtung!

Im deutschen Straßenverkehr wird sich nach Plänen des Verkehrsministeriums einiges ändern. Bußgelder sollen massiv angehoben und neue eingeführt werden.
Auf Notwegen führen, Wegenetze einengen, notdürftige und unsichere Radwege erstellen, (die teilweise sogar auf die Kfz-Fahrbahnen verlegt wurden), Gehwegseinengungen (weiß gekennzeichnet) zwecks Parkraumgewinnung, Parkplatzmarkierungen unter DIN-Norm-Mindestmaß, verstopfte Innenstädte, Schilderwälde, fortlaufende Parkplatzgebührenanhebungen, Ausweitungen von Park-Halteverbotszonen, erhöhtes Neubau-Aufkommen von Wohn- und Geschäftshäusern, Straßensperrungen, Umleitungen, Brückensanierungen, kurz gefasst: allgemein katastrophale Zustände, hervorgerufen durch jahre lange Untätigkeit, Entwicklungs-Fehleinschätzungen, bzw. Unkenntnis. Das Resultat einer Stillstandspolitik!
Unter diesen Umständen, diesen ungeordneten Verhältnissen, die Bußgelder zu erhöhen, ist doch irgendwie "bescheuert"! Unverhältnismäßig, oder unangepasst könnte man auch sagen!
Um den neuen Gesetzen in der Straßenverkehrsordnung gerecht zu werden, ist garantiert damit zu rechnen, dass die Städte mit einem hohen finanziellen Aufwand rechnen können. Viele innerstädtische Wege- und Straßennetz - Änderungen, sowie Beschilderungen, werden von Nöten sein!
Und vor allem, wer soll das später alles kontrollieren?
Parken in zweiter Reihe auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen soll künftig mit bis zu 100 Euro bestraft werden. Autos mit mindestens drei Insassen sowie E-Tretroller sollen demnächst die Busspuren nutzen dürfen. Die Busfahrer tun mir ehrlich gesagt jetzt schon leid! Das Chaos scheint mir vorprogrammiert zu sein!
Wer eine bestehende Rettungsgasse nutzt, muss bald mit einem Bußgeld von 320 Euro, Punkteintragungen in Flensburg und mit einem Monat Fahrverbot rechnen. Wer bei einem Stauaufkommen keine Rettungsgasse bildet soll mit einem Bußgeld von 200 - 320 Euro bestraft werden.
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2 Kommentare
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 17.08.2019 | 09:34  
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Siegfried Walter aus Wesel | 20.08.2019 | 09:02  
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