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Waldbrände häufen sich. Die Brandgefahr für Wald- und Graslandschaften ist wieder da

Waldbrände häufen sich seit 2018.


Die Gemüter regen sich, wenn irgendwo ein Baum gefällt wird, verbrennen mehrere tausend Bäume durch menschliches Fehlverhalten, dann kümmert es kaum jemand!
Im vergangenen Jahr verbrannte eine Gesamtfläche von ca. 2.350 Hektar, umgerechnet gut 3.290 Fussballfelder. Dies sei die größte Fläche seit 26 Jahren, so die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn. Insgesamt gab es 2018 demnach rund 1.700 Waldbrände, die höchste Zahl seit 15 Jahren. Der sehr trockene Sommer, ausgetrocknete Wald- und Landflächen haben dazu beigetragen. Mehr als die Hälfte der Brände sollen sich in den Monaten Juli und August ereignet haben.
Immer häufiger müssen Autofahrer aufgerufen werden, keine glimmenden Zigaretten während der Fahrt aus dem Fenster zu werfen. Fahrzeuge nicht im hohen und ausgetrocknetem Gras abzustellen, weil Auspuffteile oder der Katalysator dies entzünden könnte.
Laut "Wald und Holz NRW ", weiß kaum jemand, dass von März bis Oktober im Wald ein gesetzliches Rauchverbot besteht, oder offene Feuer aktuell nur im Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand entzündet werden dürfen.
Aus meiner Nähe: Im Sommer 2018 ist in Straelen am Niederrhein unweit von Wesel ein 60.000 Quadratmeter großes Waldstück nahe der Autobahn A40 abgebrannt. Mit Unterstützung eines Löschhubschraubers der niederländischen Armee haben die Löscharbeiten 18 Stunden angedauert.
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