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Viren kennen keine Landesgrenzen - Coronavirus erneut stark angestiegen

Virulogen im Labor (Foto: Screenshot ARD-Fernsehen Tagesschau 20.02.2020)

Corona-Tote in China, Südkorea, Iran und Italien.

Angespannte Lage!

Die Zahl der Toten durch das Coronavirus ist in China sprunghaft angestiegen. Laut Gesundheitskommission gab es 150 neue Covid-19-Todesfälle - so viele wie noch nie innerhalb eines Tages. Damit sind es in China schon 2.592 Todesfälle. Die Zahl der Infektionen liegt inzwischen bei 77.150.
Auch in Südkorea wurden zwei neue Tote und 161 neue Infektionen gemeldet. Damit gibt es schon 763 Ansteckungen und sieben Todesfälle in Südkorea. In keinem anderen Land außerhalb Chinas wurden bisher mehr Infektionen gemeldet. Iran meldet 12 Todesfälle und 61 Infektionen.
In Italien ist der fünfte Coronavirus-Infizierte gestorben. Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg in Italien auf 219. 10 Ortschaften wurden in Italien abgeriegelt.
Nach der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Italien hat Griechenland erste Maßnahmen getroffen. So werden etwa die Besatzungen von Fähren informiert, welche vorbeugenden Maßnahmen für die Isolierung möglicher Verdachtsfälle getroffen werden müssen.
Am Sonntag hatte Athen alle künftigen Klassenfahrten nach Italien verboten. Es gebe aber "keinen Grund zur Beunruhigung", erklärte Bildungsministerin Niki Kerameos im grieschichen Fernsehen Open. In Griechenland sind bislang keine Coronavirusfälle erfasst. 16 Fälle soll es in Deutschland geben. Die Sorge vor den wirtschaftlichen und touristischen Folgen der Coronavirus-Epidemie hat den deutschen Aktienmarkt mit voller Wucht getroffen. Nachdem die Anleger lange Zeit recht sorglos agiert hatten, brach der Leitindex DAX zu Wochenbeginn auf das tiefste Niveau seit Anfang Februar ein. Bis zum späten Vormittag sackte das Börsenbarometer um 3,65 Prozent auf 13.084,34 Punkte ab. Zwischenzeitlich hatte der DAX fast 4 Prozent verloren. Der MDax knickte um 3,90 Prozent auf 27.854,48 Punkte ein. Wegen des Coronavirus sind in vielen Apotheken Schutzmasken seit Wochen ausverkauft. "Es gibt wirklich erhebliche und umfängliche Lieferengpässe", sagte Thomas Porstner, Geschäftsführer beim Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO). Die verstärkte Nachfrage in letzter Zeit sei auf das Coronavirus zurückzuführen, so ein Sprecher der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz würde aber ohnehin nicht vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus schützen.

(Quelltext: ZDF Text-Nachrichten, sowie ZDF Heute Nachrichten: Mo. 24.02.2020. Foto: Screenshot ARD-Fernsehen Tagesschau 20.02.2020)
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