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Computer erleichtert Stimmenauszählung

Oberthürheimer Wahlhelfer am Wahlabend: (von links nach rechts) Gertrud Leix, Georg Fink-Mayr, Gerhard Mengele jun. und Ingrid Ganzenmüller setzen das neue Computerprogramm zur Stimmenauszählung ein.

Rathaus Buttenwiesen: EDV-Einsatz am Wahlabend

Kommunalwahlen sind bei Wahlhelfern gefürchtet. Die Wähler machen eifrig von ihrem Recht Gebrauch, Stimmen zu kumulieren und zu panaschieren. Bei 20 Stimmen für die Stadt- und Gemeinderatswahlen und 60 Stimmen für die Kreistagswahlen hat dieser Wahlmodus eine mühselige und anstrengende Auszählung zur Folge. Oft muss die ganze Nacht und am folgenden Tag durchgearbeitet werden.
Durch den erstmaligen Einsatz eines Computerprogramms erleichterte die Gemeindeverwaltung Buttenwiesen am vergangenen Wahlabend die Arbeit der ehrenamtlichen Wahlhelfer. Nach Schließung der Wahllokale zogen die Wahlvorstände samt Stimmzettel ins Buttenwiesener Rathaus und den benachbarten Bürgersaal um, wo die Auszählung an insgesamt 16 Computern vorgenommen wurde. Die EDV übernahm die komplizierten Rechen- und Auszählarbeiten, so dass sich die Wahlhelfer auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren konnten. Systemverwalter Werner Nothofer hatte die Wahlhelfer eingewiesen und stand ständig mit Rat und Tat zur Seite.
„Die Bilanz fällt unter dem Strich positiv aus“, erläutert Wahlleiter Rainer Schechinger, dessen Ruhe am Wahlabend beeindruckte. „Fast alle Wahlhelfer arbeiteten problemlos mit dem Programm und zeigten sich zufrieden über die Verbesserungen.“
Wie nicht anders zu erwarten war, gab es noch einige Kinderkrankheiten. Angesichts der unerwartet großen Anzahl von Briefwählern dauerte es länger als gewohnt, bis das Wahlergebnis endgültig feststand. Zur Lösung des Problems wird ab der Landtagswahl im September ein weiterer Briefwahlbezirk einberufen. Auch die Präsentation der Wahlergebnisse im Rathausfoyer für die zahlreichen Gäste der Wahlparty mittels Leinwandprojektion und Fernseher soll bei nächsten Mal etwas pfiffiger gestaltet werden.
Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmüller bedankte sich herzlich bei den vielen Wahlhelfern für ihr ehrenamtliches Engagement: „Es verdient viel Anerkennung, den Großteil des Sonntags für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu opfern.“
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