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Bürgermeister Lehmeier forderte im Gespräch mit Landrat Leo Schrell energisch den Erhalt der Geburtshilfe ein.

Veränderungen, die das Krankenhaus zukunftsfähig machen, widerspricht niemand. Die Schließung der Geburtshilfe sei aber in seinen Augen kontraproduktiv.

Zum einen werden die Geburten deshalb in Dillingen nicht mehr. Die Menschen würden sich wie bei der Schließung in Lauingen an andere Bereiche orientieren. Zum anderen erwirtschaftet die Geburtshilfe erhebliche Einnahmen und trage die Gemeinkosten am Hause mit. Eine Schließung würde die finanzielle Situation verschlechtern.

Lehmeier unterbreitete dem Landrat folgenden Vorschlag. Die Stadt Wertingen beteiligt sich bereits mit 15% am Defizit des Krankenhauses. Dies sei zur Zeit ein jährlicher Betrag von rund 80.000 bis 100.000 Euro. Die Stadt sei darüber hinaus bereit, sich am Defizit in der Geburtshilfe zu beteiligen. Das Defizit in dieser Abteilung beläuft sich nach Aussagen des Geschäftsführers auf rund 200.000 Euro. Er bat Landrat Leo Schrell diesen neuen Vorschlag im Aufsichtsrat baldmöglichst zu behandeln. Zudem hat Bürgermeister Lehmeier vor, mit den Hebammen und den Gynäkologieärzten ein Konzept für ein eigenständiges Geburtshaus in Wertingen zu erarbeiten. Der Förderverein würde den Bau eines Geburtshauses in Wertingen ebenfalls unterstützen.
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