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Donauungeheuer

Spätherbst, schönes Novemberwetter, ideal für einen ausgedehnten Spaziergang.
Links die Donau gesäumt von vereinzelten Büschen und etwas Schilf, rechts ein seicht plätscherndes Bächlein mit einer für die Jahreszeit immer noch reichlichen Vegetation. An einer Stelle leuchtet uns ein kleines Feld blühender Vergissmeinnicht entgegen. Den Bach betrachtend schlendern wir weiter, bis wir feststellten, dass sich der Grund des Gewässers verändert hatte. Es sind kaum noch Wasserpflanzen zu sehen. Unter der sich im Sonnenlicht spiegelnden Wasseroberfläche entdeckten wir …?
Lang war es, sehr lang und breit war es. An einigen Stellen nahm es fast die ganze Bachbreite ein und es bewegte sich – fast unmerklich. Wir folgten diesem riesigen „Ungeheuer“. An einer Stelle - die Spiegelung auf der Wasseroberfläche ließ etwas nach – zeigte das Wesen dann seine wahre Identität. Es war ein Schwarm hunderttausender kleiner Fische, zu einer Einheit zusammengerückt, hundert Meter lang.
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L. G. aus Wertingen | 28.11.2012 | 11:04  
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