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Wieder Theater in Gottmannshofen

Theatergruppe 2013 - Nathalie Füssel, Werner Schuster, Carola Klein - Gertrud Kempter, Sigrid Sailer, Christina Mießl, Andrea Reitenberger, Karl Wachinger, Wolfgang Schuster
 
Weihnachtsfeier der Schützen im Jahr 1985
"Wer is da schwanger...? ...von wem, warum und überhaupts?"
Jede Menge Fragen gilt es zu beantworten, wenn sich heuer wieder der Theatervorhang in Gottmannshofen öffnet.

Kurzer Rückblick:
Dass bei einem Schützenverein auch Theater gespielt wird, ist auf den ersten Blick nicht ohne weiteres zu vermuten. Alles begann als die Schützenjugend unter dem damaligen 1. Vorstand Josef Schuster Ende der 70er-Jahre die Weihnachtsfeiern des Schützenvereins mit einem Einakter bereicherte.
Ostern 1986 war es dann soweit. Zum ersten Mal hob sich der Vorhang in der damaligen Gaststätte Besserer, heute Landgasthof Stark, für einen Dreiakter. Auf Initiative und unter der Regie von Josef Schuster wurde das Stück "Unkraut verdirbt net" aufgeführt. Eine Komödie frei nach Molieres "Der eingebildete Kranke".
Beflügelt durch den großen Erfolg hieß es auch in den nächsten Jahren "Bühne frei" für die Laienspieler des Schützenvereins Gottmannshofen. Jedes Jahr wurde ein neuer lustiger Dreiakter aufgeführt, u.a. "Die drei Eisbären" oder "Die Geisterbraut".
Bei dem Stück "Die Ledigensteuer" führte 1997 Josef Schuster letztmals Regie. Nach seinem überraschenden Tod und einer Umbruchphase mit verschiedenen Regisseuren übernahmen Gertrud Kempter und Wolfgang Schuster gemeinsam ab 2003 die Regie bis heute.
Um die beengten Platzverhältnisse etwas zu verbessern, bauten die Mitglieder der Theatergruppe die Bühne im Jahr 2006 um. Die neue Bühne wurde mit dem Stück "Wärst doch Kentucky blieben!" eingeweiht. Als ein paar Jahre später der Saal des Landgasthofes Stark umgebaut wurde, erhielt die Bühne ihre heutige Form.
Ausgerechnet das Stück "Die fidele Kurklinik" musste kurz vor der Premiere abgesagt werden, da die Hauptdarstellerin schwer erkrankte. Leseproben, Auswendiglernen und Bühnenproben über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten waren praktisch umsonst. Aber die Truppe ließ sich hiervon nicht entmutigen und bereits ein Jahr später wurde wieder zu den gewohnten Terminen um Ostern herum Theater in Gottmannshofen gespielt.

In diesem Jahr kommt sogar ein Vierakter zur Aufführung. Dargeboten wird die Komödie "Wer is da schwanger...? ...von wem, warum und überhaupts?" von Andreas Keßner.
Zum Inhalt:
Kathrin findet nach ihrer Rückkehr aus der Kur im Bad einen positiven Schwangerschaftstest. Sie vermutet, dass ihr Mann Wolfi eine schwangere Geliebte hat. Sie steckt den Test in ihre Handtasche, die unglücklicherweise später umfällt, so dass Wolfi den Test findet. Er glaubt, dass seine Frau schwanger ist, sie sich aber nicht traut, es ihm zu sagen. Erklärungsversuche scheitern und so entwickeln die Verwechslungen eine unglaubliche Eigendynamik, in die auch die Nachbarschaft verwickelt wird. Bald ist (fast) ein jeder schwanger. Am Ende liegt es an deren Tochter Daniela, die Situation zu aufzuklären, an der der Tierarzt nicht so ganz unschuldig ist.

Aufführungstermine:
Samstag, 23. März; Sonntag, 24. März;
Ostersonntag, 31. März; Ostermontag, 1. April; Freitag, 5. April.
Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Saalöffnung um 19 Uhr im Landgasthof Stark. Platzreservierungen sind ab sofort möglich unter Telefon 08272/2516.

Auf zahlreichen Besuch freut sich der Schützenverein Gottmannshofen mit seiner Theatergruppe.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 16.02.2013
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