Anzeige

Stadtkapelle Wertingen: Magischer Klangzauber - Candlelight Konzert der Bläserphilharmonie

Die Bläserphilharmonie der Stadtkapelle Wertingen beeindruckte das zahlreiche Publikum einmal mehr mit einem hochkarätigen und ausdrucksstarken Konzert in der Stadtpfarrkirche in Wertingen.
Die Zeit anhalten, sich eine Stunde lang nur auf eine Sache konzentrieren und was für die Seele tun, dazu hatten die unzähligen Besucher des „Candlelight Konzerts“ der Bläserphilharmonie der Stadtkapelle Wertingen zu Beginn der „Wertinger Nacht“ die Gelegenheit. Schon frühzeitig sicherten sich treue Zuhörer ihre Plätze in der Stadtpfarrkirche St. Martin. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, sodass die Zuhörer im Gang und auf den Treppen stehend das Konzert verfolgten.
Der Dirigent Tobias Schmid stellte in enger Zusammenarbeit mit Stadtpfarrer Ruppert Ostermayer das Thema „Hoffnung“ ins Zentrum des Konzerts. In seinen Ansprachen verstand es Stadtpfarrer Ostermayer gekonnt, die vielfältigen Facetten, die wir Menschen mit dem Thema Hoffnung assoziieren, mit den programmatischen Hintergründen der Musikstücke zu verknüpfen. Inspiriert von der großen Zahl an interessierten Zuhörern und hoch konzentriert schaffte es das Orchester, magische Momente zu zaubern. In jedem Musikstück konnte das 60-köpfige Ensemble zeigen, welch wunderschöne Klangfarben in einem sinfonischen Blasorchester stecken, wenn alle Musiker sich der gemeinsamen Sache unterordnen und an einem „Großen Ganzen“ arbeiten. Die Tonkultur eines jeden Musikers und die sichere Hand, mit der Tobias Schmid die verschieden Farben der einzelnen Register mischte, bescherten ein einmaliges Klangerlebnis.
Die vielfältigen Facetten der „Hoffnung“ wurden, nach den besinnlichen Texten von Ruppert Ostermayer, eindrucksvoll mit der passenden Stückauswahl untermalt.
Die Hoffnung auf Erlösung und die damit verbundene Jenseitssehnsucht kam in der Choralfantasie über die Kantate „Schlafes Bruder“ von Johann Sebastian Bach zum Ausdruck. Der programmatische Hintergrund des Werks „Subterra“ beruht wiederum auf der Hoffnung nach Rettung. Die Vertonung des Schicksals eines verschütteten Bergarbeiters zog das Publikum besonders in seinen Bann. Der Komponist Daniel Weinberger versteht es geschickt, Momente der Freude, der Angst und der Resignation, der Hoffnung und der Befreiung musikalisch auszudrücken. Auch der Ausschnitt aus der Filmmusik von „Ein Soldat namens James Ryan“ „Hynm of the Fallen“ berührte besonders, anlässlich der aktuellen weltpolitischen Geschehnisse und des Volkstrauertages.
Neben den impressionistischen Klängen von „Voices of the Sky“ von Samuel Hazo oder „Lux Aurumque“ von Eric Whitacre durfte beim Titel des Konzerts „Candle in the Wind“ von Elton John nicht fehlen. Stadtpfarrer Ruppert Ostermayer verglich uns Menschen mit der Flamme einer Kerze, die sich nicht von jedem Windhauch auslöschen lässt.
Einen wichtigen Beitrag zu diesem hochkarätigen Konzert lieferten die Solisten des Abends: u. a. Katharina Briegel und Fabian Demharter (Trompete), Eva Sing und Viktoria Wörle (Saxofon), Barbara Mayr (Flöte) und Gabi Mordstein (Oboe).
Nach einer Zugabe mit „You raise me up“ ging ein anrührendes, ergreifendes und besinnliches Konzert zu Ende.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.