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Stadtkapelle Wertingen: Märchenstunde im Schloss

Die Hauptrollen im Märchen „Hänsel und Gretel“ spielten (v. l.) Anna-Lena Mader (Gretel) und Sandra Bihlmeir (Hänsel). Den Sandmann spielte Eric Döhler (rechts). In die Rolle des „Märchenonkels“ schlüpfte Peter Holand.
Eine Märchenstunde der besonderen Art durften die Besucher des Kinderkonzerts der Stadtkapelle Wertingen e.V. am Sonntag im Festsaal erleben.
In Anlehnung an die Kinderoper von Engelbert Humperdinck erzählten die Musiker der Bläserphilharmonie die Geschichte von „Hänsel und Gretel“, stellten sie szenisch dar und spielten die bekanntesten Melodien aus der Oper. Darunter waren auch die beliebten Kinderlieder „Suse, liebe Suse“, „Brüderlein komm tanz mit mir“ oder „Ein Männlein steht im Walde“.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Christian Hof stimmten die Flötenkinder der Musikschule Wertingen die Zuhörer durch Gesang und Flötenspiel mit dem Lied „Hänsel und Gretel“ auf die Geschichte ein.
Schnell konnte der Erzähler Peter Holand dann die Kinder und ihre Eltern mit der Geschichte fesseln. Entsprechend stimmungsvoll war auch der voll besetzte Festsaal in eine große Waldlandschaft mit Lebkuchenhaus und Stall verwandelt worden. Zu den Melodien wurde getanzt und gesungen. Bei der Aufführung dieser Kinderoper darf natürlich der berühmte „Abendsegen“ nicht fehlen. Carola Egger und Barbara Mayr waren es, die beim Gebet von Hänsel und Gretel mit ihrem innigen Gesang eine andächtige Atmosphäre zauberten.
Andrea Weiß und Christian Gärtner als Eltern, Sandra Bihlmeir als Hänsel und Eric Döhler als Sandmann stellten mit gestenreichem Spiel die einzelnen Szenen bildhaft dar.
Nachdem die Hexe, gespielt von Steffi Zegula, von Gretel (Anna-Lena Mader) in den Ofen gesteckt wurde, stimmte die Bläserphilharmonie unter Leitung von Tobias Schmid den „Knusperwalzer“ an, woraufhin die Schauspieler mit den anwesenden Kindern einen Freudentanz tanzten und das Happy End der Geschichte feierten.
Im anschließenden Teil der Veranstaltung durften die Kinder alle Instrumente des Blasorchesters ausprobieren und sich damit eine von den Musikern selbstgebackene Belohnung sichern. Auch so manche Mama und so mancher Papa haben ins Horn, in die Posaune oder Klarinette geblasen.
So konnten viele Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker freudestrahlend mit ihrem Lebkuchenherz und vielleicht einer Idee nach Hause gehen, welches der vielen Instrumente als mögliches Lieblingsinstrument in die engere Auswahl kommt.
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