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Saitenwind zu Fuß unterwegs zum Openair in Österreich

Alle Strapazen waren am Tag des Seer-Openair am Grundlsee vergessen. Saitenwind & friends beim Erinnerungsfoto. Vorne v. l. n. r.: Petra Kuhn, Petra Popp, Regina Bschorr und Klaus-Jürgen Aumiller. Hinten v. l. n. r.: Gertrud Hoppe, Gudrun Bschorr, Chorleiter und Cheforganisator der Tour Willy Mück, Emma Jall, Elvira Müller und Horst Baltruschat

Chormitglieder wanderten zum Seer-Konzert am Grundlsee



Im letzten Jahr besuchten Mitglieder des Chors Saitenwind ein Openair-Konzert der österreichischen Kultband „Seer“ in der Freilichtbühne Augsburg. Diese Volksmusik-Pop-Band begeistert mit ihren Mundartliedern wie „Hoamatgfühl“ oder „wuides Wasser“ seit Jahren ganz Österreich sowie den süddeutschen Raum. Auch Saitenwind hat bereits Lieder der Gruppe auf ihren Konzerten gesungen. Zu diesem Zeitpunkt wurde dann die Idee geboren, dass sie auf das jährliche Openair-Event in deren Heimat, nämlich im Ausserseerland am Grundlsee, gehen wollen. Chorleiter Willy Mück nahm diesen Wunsch mehr als wörtlich. Er gab das Motto aus: wir wandern zum Konzertort im österreichischen Salzkammergut. Und die vage Idee wurde von acht Chormitgliedern bzw. Saitenwindfans jetzt in die Tat umgesetzt.

Die viertägige Wanderung begann nach einer Zugfahrt nach Salzburg. Von dort aus marschierten die „Seer-Pilger“ mit Rucksäcken bepackt auf Wanderwegen nach St. Gilgen am Wolfgangsee. Nach einer Übernachtung in der dortigen Jugendherberge ging es am folgenden Tag auf dem Ruperti-Pilgerweg und einigen anstrengenden Höhenmetern in das 25 km entfernte Bad Ischl. Tags darauf wurde auf einer ähnlich langen Etappe bei weiterhin tropischen Temperaturen der Zielort Bad Aussee angesteuert. Nicht nur wegen der hohen Temperaturen war die Strecke, die durch drei österreichische Bundesländer führte, eine Herausforderung für „Saitenwind & friends“. Erschöpft aber glücklich kamen alle am Grundlsee an, wo sie von zwei weiteren –mit dem Auto angereisten- Teilnehmern begeistert empfangen wurden. Bereits im Vorfeld war das Seer-Mangement von der ungewöhnlichen Anreise der acht bayerischen Schwaben informiert und begeistert. Cheforganisator Willy Mück gab zwei Interviews für das ORF-Radio und auch in der überregionalen Kronenzeitung wurde die Wandergruppe erwähnt. Und selbst der Bandleader der Seer, Fred Jaklitsch, ließ es sich vor über 20.000 Fans nicht nehmen, die schwäbische Wandergruppe extra zu begrüßen und willkommen zu heißen. Das Konzert selber war ein echtes musikalisches Highlight. Welchen Stellenwert die Seer in Österreich besitzen, beweisen die klangvollen Namen wie Wolfgang Ambros und Umberto Tozzi, die beide als Vorgruppe auftraten.

Auf der Heimreise, die diesmal komplett mit dem Zug durchgeführt wurde, waren sich alle einig: bei den kommenden Saitenwindkonzerten im April/Mai 2014 wird wieder das ein oder andere Seer Lied im Programm enthalten sein. Darauf können sich die Fans des 30 – 40 Mitglieder umfassenden Chors jetzt schon freuen.
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