Musikschule Wertingen: Musikschule begrüßt das neue Jahr

Zum Schuss stellten sich alle Künstler unter dem Beifall des Publikums dem Fotografen. Zur Belohnung gab es für die Musiker Schokolade und für die Konzertbesucher ein Glas Sekt.
 

Neujahrskonzert im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum


Die Musikschule eröffnete ihren Konzertreigen mit dem Neujahrskonzert, bei dem Ensembles und Solisten aus den Reihen der Musikschüler zu hören waren.
Die jungen Künstler freuten sich, nach vielen Monaten ohne Auftrittsmöglichkeiten, endlich wieder auf der Bühne stehen zu dürfen.


Unter Einhaltung aller Maßnahmen der aktuellen Infektionsschutzverordnung konnte die Musikschule nicht nur ein, sondern gleich zwei Neujahrskonzerte veranstalten. Nachdem nur 35 Gäste im Festsaal zugelassen waren, präsentierten die Musikerinnen und Musiker ihr Programm sowohl um 15, als auch um 17 Uhr.
Schulleiterin Heike Mayr-Hof konnte unter den Zuhörern zahlreiche Ehrengäste und Förderer der Musikschule begrüßen. Unter dem Motto „Besser so als gar nicht“ fanden sich die Zuhörer auch mit dem Tragen der Maske während der Veranstaltung ab, nur um einmal wieder Livemusik erleben zu dürfen.

Auszüge aus dem Wettbewerbsprogramm

Dass Kammermusik an der Musikschule Groß geschrieben wird, konnte man hören und erleben. Schon die neunjährigen Flötistinnen des Querflötentrios, Lina Rieß, Larissa Burkard und Sarah Steger aus der Klasse von Eva Kellermann traten couragiert auf und spielten genauso, wie die anderen Ensembles Auszüge aus ihrem Wettbewerbsprogramm. Nachdem alle bisherigen Wettbewerbe abgesagt wurden, haben die Schülerinnen und Schüler den Landeswettbewerb des Bayerischen Blasmusikwettverbands am 12. März in Marktoberdorf als Ziel vor Augen.
Das Saxofonquintett mit Chiara Bunk, Lucia Reiter, Sarah Wiedmann und Martin Stempfle aus der Klasse von Manfred-Andreas Lipp gestaltete mit dessen Unterstützung am Sopransaxophon ein Programm aus Spirituals, Dixieland, Fusion Jazz und Swing. Sophia Tschan zeigte sich nicht nur als einfühlsame Klavierbegleiterin ihrer Schwester Isabell Tschan bei der „Romanze“ von Carl Baermann, sondern auch als Klarinettistin. Im Klarinettentrio waren die beiden Schwestern zusammen mit Victoria Ertl mit Werken von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart zu hören. Auch das Klarinettentrio mit Clara Scherer, Lilly Anwander und Marlene Heigl aus der Klasse von Heike Mayr-Hof erntete für das „Allegretto“ von J. B. Vanhall und zwei populären Musikstücken aus der Feder von Andre Waignein Applaus vom Publikum.

Blechbläser und Schlagzeuger

Zwischen die vielen Holzbläser reihte sich das Blechbläserquartett „2 & 2“ unter der Leitung von Markus Meyr-Lischka ein. Mit Evergreens wie „Amazing Grace“, „What a wonderful world“ und „Don´t worry, be happy“ überzeugten Tabea Fitz und Max Wagner an der Trompete und Luisa Gut und Benedikt Geh an der Posaune.
Das Percussiontrio mit Jonathan Carter, Paul Steinhagen und Stefan Gebauer zeigte in seinen drei Vortragsstücken einen großen Teil der Bandbreite des Schlagzeuginstrumentariums. Mit Marimbaphon, Set, drei Snaredrums und Percussion ließen die drei Schlagzeuger keinen Zweifel, dass sie auch für den Wettbewerb gut vorbereitet sind.
Die Harfenistin Sophia Graf bereicherte die Konzerte mit einer gefühlvollen Interpretation des Musikstücks „Nuvole Bianche“ des zeitgenössischen Komponisten Ludovico Einaudi. Auch die Fagottistin Anna-Maria Hof trat solistisch auf und trug eine melodische Studie des romantischen Komponisten und Fagottisten Eugéne Jancourt vor.
Am Schluss des Konzerts wurden die Musikerinnen und Musiker mit Schokolade belohnt und das Publikum unter dem Motto „Nach dem Konzert ist vor dem Konzert“ mit dem Hinweis auf das nächste Konzert mit dem Titel „Salonmusik“ am 13. Februar auf ein Glas Sekt eingeladen und gut gelaunt in den Sonntagabend verabschiedet.
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