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Kleine Stadt, große Musik!

Sammy Nestico bei der Arbeit mit der Papa Lipp Bigband
„Relax and let the Things go happen nice and easy”! Mit diesem Slogan hatte Sammy Nestico, der inzwischen 86jährige, international gefeierte Star des Bigband-Jazz, die Musiker der Papa Lipp Bigband anlässlich des Workshops bei den „Jazzlights“ Oberkochen auf der Kapfenburg (Lauchheim) in die „Grooves“, den „Drive“ und die stilistische Welt des „Swing“ entführt, der seit fast hundert Jahren seine Fans begeistert.

Nach mehr als 4 Stunden intensiver Probenarbeit, stimmlich zwar heiser aber immer noch voller Energie und Tatendrang musste Rudi Reindl, verantwortlicher Fachmann aus den Reihen der SwR-Bigband Stuttgart den Vollblutmusiker und Komponisten Sammy Nestico bremsen, denn die vereinbarte Zeit des Workshop war längst überschritten. „It sounds pretty well in your Bigband“ so der unermüdliche Gastdozent aus den USA an Bandleader Manfred-Andreas (Papa) Lipp gerichtet. Nach erfolgreicher Arbeit an “Shiny Stockings”, “No Time Like The Present” und “Basie Straight Ahead”, alles Kompositionen aus der Feder des Meisters der Bigbandklänge Sammy Nestico, hatten die Wertinger ihre Qualitäten aufgezeigt und Tipps erhalten, noch besser zu werden. Seit 20 Jahren gastieren die „Großen“ der internationalen Jazzszene einmal im Jahr in der blühenden Stadt der Zeiss- und Leitzindustrie von Oberkochen.
Der Grund ist wohl Peter Traub, der Wirtschaftswissenschaftler, Jazzliebhaber und Bürgermeister von Oberkochen, der als Trompeter auf den Spitznamen „Dizzy“ hörte, als er in den Gründerjahren bei der Papa Lipp Bigband in Wertingen auf der Bühne stand und „A Night In Tunisia“ in den Himmel über der Zusam schmetterte. „A very good Solist“ lobte dann der Star am Dirigentenpult den jungen Wertinger Jazzgitarristen Paul Brändle aus den Reihen der Papa Lipp Bigband für seinen respektlos abgeklärten und wiederholt astreinen Chorus über die Harmonien von Nestico´s Bestseller „No Time Like The Present“. Als weitere Solisten konnten sich auch Felix Ferstl (Vibraphon), Jürgen Marx (Trompete/Flügelhorn), (Jürgen Strohwasser (Tenorsaxofon), Christian Liebert (Piano) und Tobias Wiedenmann (Schlagzeug) auszeichnen. Lob gab es dann am Ende genug von allen Seiten und besonders durch die zahlreich angereisten Fachleute für die Wertinger Jazzer, denn man hatte nicht erwartet, dass aus der kleinen Stadt an der Zusam große Musik auf der schwäbischen Alb erklingt. „Merkt euch den Tag und die Stunde und macht es durch nimmermüden Eifer und Fleiß dem 86jährigen Sammy Nestico nach!“ sagte Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp aufmunternd in den Dankesworten für die gute Leistung beim Workshop zum Abschluss zu seinen tollen, jungen Musikern.
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