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Prettelshofen - Restliche Bauarbeiten nun abgeschlossen

Vor der höhenfreien Querung an der ehemaligen Anschlussstelle Prettelshofen: Willi Weirather vom Staatlichen Bauamt, Stimmkreisabgeordneter Georg Winter und Bürgermeister Willy Lehmeier (von links)
Die Beseitigung des Unfallschwerpunktes Prettelshofen, der Bau einer Unterführung für die Bürger von Prettelshofen sowie die die Verbesserungen der Stadtteilverbindung Wertingen- Gottmannshofen- Bliensbach- Prettelshofen -Rieblingen sind nun abgeschlossen.

Die Idee, den örtlichen und überörtlichen Verkehr auf diesem Streckenabschnitt zu trennen, geht auf das Konzept von Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter zurück. Winter informierte sich kürzlich zusammen mit Willi Weirather vom Staatlichen Bauamt Krumbach und Bürgermeister Willy Lehmeier, Wertingen, vor Ort.

Mit der Fertigstellung der Maßnahme konnten verschiedene Schritte zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der Landesentwicklungsachse fertig gestellt werden: zum einen wurde durch die Unterführung der Verbindung nach Laugna der Unfallschwerpunkt Prettelshofen beseitigt. Mit der Schließung der bisherigen Anschlussstelle Prettelshofen auf freier Strecke ohne Abbiegespur wurde ein Unfallschwerpunkt beseitigt.

Jetzt hat Prettelshofen zwei kreuzungsfreie Anbindungen Richtung Augsburg beim Anschluss Rieblingen und Richtung Dillingen beim Anschluss Bliensbach. Für Landwirte und Naturfreunde ist die höhenfreie Unterquerung der Staatsstraße bei der nun geschlossenen Anschlussstelle Prettelshofen wichtig, denn nur so können sie diese stark frequentierte Straße queren und problemlos ihre Grundstücke bewirtschaften.

Darüber hinaus ist die Verbindung der Stadtteile von Wertingen bis Rieblingen ohne Nutzung der Fernstraße möglich. Und nicht zuletzt erhielt Bliensbach die dringend notwendige Ortsumfahrung nach dem Projekt Rieblingen.

Die Kosten für die Ortsumfahrung Bliensbach belaufen sich auf insgesamt 7,7 Millionen Euro. Bürgermeister Lehmeier dankte MdL Winter für seinen nachhaltigen, ideenreichen Einsatz. Damit war es möglich, einen Großteil der Maßnahme über Sonderprogramme des Freistaats zu finanzieren. Aus dem Programm „Initiative Zukunft Bayern“ standen 3,74 Millionen Euro und aus dem Programm „Zukunft Bayern 2020“ standen 1,87 Millionen Euro zur Verfügung und mit Hilfe von Förderprogrammen wurden die Maßnahmen Wertingen und Rieblingen ermöglicht.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin wertinger | Erschienen am 17.12.2010
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