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Note „Sehr gut“ für Gottmannshofer Wehr

Die Kreisbrandinspektion besichtigte die Freiwillige Feuerwehr Gottmannshofen turnusgemäß. Als Übungsobjekt diente das Autohaus Fischer
Wertingen: Feuerwehrgerätehaus Gottmannshofen | Vor kurzem musste sich die Feuerwehr Gottmannshofen der turnusmäßigen Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion unterziehen. Während sich Kreisbrandmeister (KBM) Olaf Dehlau zu Beginn vom Ausbildungsstand der Mannschaft beim Aufbau eines Löschangriffs durch eine Gruppe überzeugte, inspizierte Kreisbrandinspektor (KBI) Anton Winkler das Gerätehaus und überprüfte die Dokumentation der durchgeführten Geräteprüfungen des ehrenamtlichen Gerätewarts. Im Anschluss musste die Wehr noch ihre Leistungsfähigkeit und Schlagkraft bei einer Einsatzübung unter Beweis stellen. Angenommen wurde ein Kellerbrand im Reifenlager des Autohaus Fischer, wobei eine Person vermisst wurde. Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle ging bereits ein Trupp unter Atemschutz zur Personensuche in den verrauchten Keller vor. Parallel dazu baute eine Gruppe die Wasserversorgung aus dem Bliensbach mittels Tragkraftspritze und Saugleitung auf, wobei der Bach hierfür mit einem Provisorium aus Schaltafel und Holzpfählen aufgestaut werden musste. Mithilfe der neu angeschafften Wärmebildkamera war die vermisste Person im Keller dann auch schnell gefunden und konnte den bereitstehenden Einsatzkräften der First-Responder Einheit zur weiteren Versorgung übergeben werden. Im Anschluss daran wurde die Brandbekämpfung vorgenommen und der Keller mit dem Überdrucklüfter entraucht. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung waren die Mitglieder der Kreisbrandinspektion voll des Lobes für die nahezu fast vollständig angetretene Feuerwehrmannschaft. Neben dem hohen Ausbildungsstand hob KBI Winkler auch das große Engagement der Gottmannshofer Wehr am First-Responder-Projekt hervor. KBM Dehlau erteilte dem Ablauf der Einsatzübung zudem die Note „sehr gut“. Unter den Gästen befand sich der 1. Bürgermeister der Stadt Wertingen Willy Lehmeier sowie Stadtrat Reinhold Wörle. Bürgermeister Lehmeier zeigte sich beeindruckt von der Stärke und Schlagkraft der Wehr. KBI Winkler bemerkte abschließend noch, dass angesichts einer so starken Feuerwehrmannschaft der Antrag des Kommandanten auf Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs durchaus gerechtfertigt sei.
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