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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gottmannshofen

1. Vorsitzender Roland Rehm (links) und Kommandant Thomas Schuhwerk (rechts) dankten Lorenz Gumpp mit einer Urkunde und einer Kollage für sein Engagement in der Feuerwehr Gottmannshofen. Zuvor erhilet er schon von Kreisbrandrat Frank schmidt die Ehrennadel in Silber vom Kreisfeuerwehrverband
Wertingen: Landgasthof Stark | Am Ende der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gottmannshofen wurden die Aktivitäten und Einsätze des vergangenen Jahres in einer Bilderpräsentation gezeigt. Diese veranschaulichten dann die zuvor vorgetragenen Berichte des Kommandanten Thomas Schuhwerk und Schriftführers Franz Wörle. Thomas Schuhwerk berichtete über die aktive Wehr, die derzeit aus 33 Männer, drei Frauen und acht Jugendlichen besteht. Dies entspricht einer Gesamtstärke von 44 Feuerwehrdienstleistenden, die im vergangenen Jahr etwas weniger Einätze als im Vorjahr abarbeiten mussten. In insgesamt vierzig Einsätzen, darunter vier Brände, 15 technische Hilfeleistungen, drei Fehlalarmierungen, einer Sicherheitswache und 17 sonstigen Einsätzen wie Absperrdiensten, war die Feuerwehr Gottmannshofen demnach 68 Stunden aktiv.
Einsätze während der regulären Arbeitszeit stellen für die Freiwilligen Feuerwehren personaltechnisch mittlerweile eine der größten Herausforderungen dar. In 2012 lag die Tagesausrückestärke, bei sechs Alarmierungen, mit durchschnittlich 13 Einsatzkräften jedoch noch im grünen Bereich.
Im Bereich der Aus- und Weiterbildung war auch im letzten Jahr wieder einiges geboten. Es wurden zahlreiche Übungen abgehalten. Bei den 13 Gesamtübungen waren im Schnitt je 16 Personen anwesend, was auf eine sehr gute Übungsmoral schließen lässt.
Zusammen mit den Wehren aus Bliensbach, Prettelshofen und Rieblingen wurde eine Einsatzübung in Prettelshofen durchgeführt. Während der Feuerwehraktionswoche wurden wir außerdem zu einer Einsatzübung ins Schullandheim nach Bliensbach gerufen, an der die bereits genannten Wehren ebenfalls teilnahmen. Eine gemeinsame Atemschutzübung mit der Feuerwehr Rieblingen wurde auf beiden Seiten sehr gut angekommen ist. Auch an überörtlichen Lehrgängen und Veranstaltungen haben wieder zahlreiche Aktive der Wehr teilgenommen. Sowohl bei der Leistungsprüfung als auch bei der turnusgemäßen Besichtigung der Kreisbrandinspektion gab es viel Lob für die Feuerwehr Gottmannshofen. Am Ende seines Vortrags dankte Thomas Schuhwerk der Stadt Wertingen, insbesondere 1. Bürgermeister Willy Lehmeier, für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.
Jugendwart Mathias Schmid berichtete von seiner Jugendgruppe. Acht Jugendliche sind derzeit dort aktiv und hielten im vierzehntägigen Rhythmus im vergangenen Jahr 24 Übungen ab. Die jeweils vier Mädchen und Jungen sind mit vollem Elan dabei und engagieren sich auch sehr bei den zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Bei der Müllsammelaktion des AWV beteiligte man sich ebenso.
Schriftführer Franz Wörle ließ das vergangene Jahr aus Sicht des Feuerwehrvereins Revue passieren. Aus seinen Ausführungen kann man schließen, dass die Feuerwehr entscheidenden Anteil am Dorfleben hat. Maibaum und Christbaum werden aufgestellt, der Faschingsball, das Sommerfest und ein Dämmereislaufen veranstaltet. Am Vereinsschießen und beim Stockschützenturnier nimmt man seit Jahren erfolgreich teil und beim Jubiläum des Kindergartens wurde ebenfalls tatkräftig geholfen.
Die finanzielle Lage des Vereins ist laut des Berichts des Kassierers Werner Reitenauer bestens.
Bürgermeister Willy Lehmeier fragte sich zu Beginn seiner Ansprache, wann die Gottmannshofer Feuerwehrler bei so vielen Aktivitäten eigentlich mal Zuhause sind. Er dankte allen für diese tolle Leistung, die eine Kommune alleine nicht tragen könnte. Außerdem kündigte er an, dass der in Auftrag gegebene Feuerwehrbedarfsplan kurz vor der Fertigstellung sei. Er soll eine Richtschnur für die zukünftige Ausstattung der Wehren vorgeben und wird wohl Mitte Februar vorgestellt. Die Zusammenarbeit mit den Wehren aus Rieblingen, Prettelshofen und Bliensbach lobte er ebenso wie die vorbildliche Jugendarbeit.
Auch Kreisbrandrat Frank Schmidt war voll des Lobes über die zahlreichen Aktivitäten der Feuerwehr auch im gesellschaftlichen Bereich. Die Vielzahl der Veranstaltungen stimmt ihn positiv, wenn es um das Weiterbestehen der Feuerwehr in Gottmannshofen geht. Aber auch feuerwehrtechnisch nimmt die Gottmannshofer Wehr eine besondere Stellung innerhalb der Stadt Wertingen ein. Im Gewerbegebiet Geratshofen siedeln sich immer mehr neue Firmen an, was unter die Zuständigkeit der Ortsteilwehr fällt. Doch auch hier stellt man sich der Verantwortung vorbildlich. Frank Schmidt ist ebenfalls auf den Feuerwehrbedarfplans gespannt und sieht ihn auch als Prototyp für den Landkreis. Am Ende seiner Ausführungen überreichte er Lorenz Gumpp noch die Ehrennadel in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen. Er war sechs Jahre stellvertretender Kommandant und 15 Jahre als Beisitzer in der Vorstandschaft aktiv. Außerdem ist er als „Feuerwehrkoch“ unverzichtbar für den Verein. Auch von Vorstand Roland Rehm und Kommandant Thomas Schuhwerk erhielt er eine Urkunde sowie eine Bilderkollage überreicht.
Stefan Killisperger von der Kirchenverwaltung dankte der Feuerwehr für die Unterstützung über das gesamte Jahr ehe 1. Vorsitzender Roland Rehm die Versammlung beendete.
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