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KSV-Schützen absolvierten Waffensachkunde-Lehrgang

Dank der guten Vorbereitung ist die Stimmung bei den Lehrgangsteilnehmern, beim Dozenten Karl-Heinz Witt (rechts) und beim Prüfer Dietmar Piklaps (2. v. rechts) auch kurz vor der Prüfung gelöst.
Kürzlich fand in Nordgoltern ein Waffensachkunde- beziehungsweise Standaufsicht-Lehrgang des Kreisschützenverbandes Deister-Leine (KSV) statt. Dabei wies Dozent Karl-Heinz Witt in seinem ersten Lehrgang 15 Sportschützen in die Geheimnisse der Waffensachkunde ein und vermittelte ihnen den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Waffen- und Munitionsarten. Los ging es mit der geschichtlichen Waffenentwicklung beginnend bei der Keule über Äxte, Speere, Pfeil und Bogen sowie Messer und Vorderlader bis hin zu den heutigen Waffen. Zum besseren Verständnis konnten sich die Lehrgangsteilnehmer sowohl Vorderlader-Pistolen, Vorderlader-Revolver, Unterhebel-Repetierer, Ordonanz-Gewehre als auch Jagdbüchsen und -Flinten, Selbstlade-Flinten, -Gewehre und -Pistolen anschauen. Nicht weniger interessant waren die umfangreiche Messersammlung sowie der Recurve-Bogen, die zwei Kursteilnehmer mitgebracht hatten.

Darüber hinaus wurde eingehend über die gesetzlichen Rahmenbedingungen gesprochen. Selbstverständlich kam auch die Praxis dabei nicht zu kurz, denn alle Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer mussten das Gelernte an unterschiedlichen Kurzwaffen (Pistole Kaliber 9 mm Luger und Revolver Kaliber .357 Magnum) auf dem Schießstand anwenden. Der Lehrgang wurde an zwei Wochenenden beim Schützenverein Barsinghausen 01 durchgeführt und beinhaltete unter anderem das Thema „Aufsicht Feuerwaffen“. „Damit sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage, eine sichere Standaufsicht durchzuführen“, betonte Witt. Die praktische Prüfung fand bereits am 1. Dezember statt.

Am Ende des 30-stündigen Lehrgangs (Theorie plus Schießen) fand die Prüfung durch den amtlich bestellten Prüfer Dietmar Piklaps statt, der trotz Schneefalls und Eisglätte eigens aus dem Harz angereist war. Insgesamt galt es innerhalb von 90 Minuten eine Auswahl von 90 der insgesamt 311 Fragen zu beantworten. Zum Waffenrecht gab es 80 Fragen, während die restlichen zehn Fragen aus dem Notstandsbereich kamen.

Abschließend konnten sich alle anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber freuen, die Prüfung bestanden zu haben. Gleichzeitig waren sie sich darüber einig, dass sie vom Dozenten bestens vorbereitet worden waren und überreichten ihm ein Präsent für den praxisnahen und kurzweiligen Unterricht. Die beiden Teilnehmer, die den Termin nicht wahrnehmen konnten, holen die Prüfung in Kürze in Bad Harzburg nach.
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