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Kreisdelegiertenversammlung - Vorsitzende ist mit sportlichen Aktivitäten zufrieden und dankt ihren Vorstandskollegen

Joachim Brandt rief Martina Plaumann sowie alle anderen Verantwortlichen dazu auf, aktiv zu werden.
Vertreter aus den 16 stimmberechtigten Vereinen des 1511 Mitglieder zählenden Kreisschützenverbandes (KSV) Deister-Leine trafen sich jetzt zu ihrer 60. Delegiertenversammlung im Ronnenberger Gemeinschaftshaus. Anlässlich dieser Veranstaltung konnte die Kreisvorsitzende Martina Plaumann neben den zahlreichen Schützenschwestern und Schützenbrüdern auch den Vorsitzenden des Regionssportbundes, Joachim Brandt, sowie Landessportleiter Reinhard Zimmer begrüßen. Darüber hinaus waren die Vorsitzenden beziehungsweise Vertreter benachbarter Kreisverbände und einige Ehrenmitglieder der Einladung des KSV gefolgt.

In seinem Grußwort wies Brandt auf die rückläufige Mitgliederentwicklung hin, die auch vor dem Regionssportbund nicht haltmache. „Wir werden weniger“, beklagte der Vorsitzende und betonte, dass das Schützenwesen mit mehr als einem Drittel an dieser Situation beteiligt sei. Deswegen sei es auch unabdingbar, aktiv zu werden, sagte er abschließend.

Martina Plaumann bedankte sich in ihrem Jahresrückblick unter anderem bei ihren Vorstandskollegen für deren Mut und Ausdauer. „Wir sind dabei, alle Aktivitäten auf Kreisebene zu durchleuchten und gegebenenfalls neue Konzepte zu entwickeln“, so Plaumann. Neues zu konzipieren und umzusetzen erfordere Mut und sei mit noch größerem Engagement verbunden. „Wir lehnen uns also nicht zurück und lassen ‚the same procedure as every year‘ ablaufen, sondern sind auch bereit, gegen Widerstände anzukämpfen“, betonte die Kreisvorsitzende.

Selbstverständlich habe das sportliche Schießen einmal mehr im Mittelpunkt gestanden. Obwohl die Beteiligung an den Kreismeisterschaften etwas rückläufig gewesen sei, bewerte sie die sportlichen Aktivitäten innerhalb des KSV positiv. „Der Rückgang ist dem demografischen Wandel zuzuschreiben“, betonte Plaumann. Nicht ohne Stolz hob sie die Leistung von Peter Fehrmann-Nagel, einem „gestandenen“ Seniorschützen hervor, der bei den Deutschen Meisterschaften (Luftgewehr/Auflage) den zwar undankbaren, aber trotzdem hervorragenden vierten Platz von 650 Teilnehmern belegen konnte. Dafür bekam er ein kleines Präsent überreicht.

Bezüglich des Angebots verschiedener Wettbewerbe seitens des KSV wies die Vorsitzende nochmals darauf hin, dass der Vorstand auch weiterhin überprüfe, ob diese noch zeitgemäß und wirtschaftlich sind. „Jedes dieser Ereignisse wird von uns sehr kritisch beurteilt und gegebenenfalls gestrichen oder ersetzt, so Plaumann. Als positives Beispiel führte sie den im letzten Jahr erstmals durchgeführten „Spaß-Wettbewerb“ der weiblichen Mitglieder an, der den Triathlon abgelöst hatte und sehr gut angenommen worden war.

Anschließend erinnerte die Vorsitzende noch einmal an die 47. Auflage der Harz-Heide-Meisterschaft, die im Jahr 2012 vom Kreisschützenverband Deister-Leine und dem Verband Hannoverscher Schützenvereine (VHS) gemeinsam ausgerichtet wurde. Bei diesem traditionellen Wettbewerb, der alle zwei Jahre für die interessierten weiblichen „Grünröcke“ durchgeführt wird, habe sich der KSV einen guten Namen gemacht. „Die Anfrage für eine Wiederholung ist bereits eingetroffen“, fügte Plaumann ergänzend hinzu.

Außerdem erinnerte sie vor rund 100 Delegierten und Gästen noch einmal an das Kreisschützenfest in Nordgoltern. „Der Schützenverein Nordgoltern hat uns einen würdigen Rahmen geboten, um unsere Kreismajestäten zu ehren.“ Zu guter Letzt wies sie nachdrücklich darauf hin, dass sowohl bei den Schießwettbewerben als auch bei jedem Trainingsschießen eine fachlich qualifizierte Standaufsicht zwingend erforderlich sei, und die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich der Aufbewahrung von Waffen unbedingt beachtet werden müssten.

Unter dem Tagesordnungspunkt Wahlen musste dann lediglich ein neuer Kassenprüfer bestimmt werden. Dieser konnte mit Claus Kunath (Schützenvereinigung Ronnenberg) ohne Probleme gefunden werden. Er löst Ilona Volker ab, die turnusgemäß ausgeschieden ist. Das Amt des stellvertretenden Schießsportleiters konnte ebenso wenig besetzt werden wie das des stellvertretenden Schatzmeisters/stellvertretenden Schriftführers.

Die weiteren Tagesordnungspunkte wie die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2013 sowie die Festsetzung des Beitrages für 2014 und die Vergabe der Delegiertenversammlung 2014 (Schützenvereinigung Ronnenberg) konnten zügig und problemlos abgewickelt werden. Außerdem gab die Kreisvorsitzende noch bekannt, dass das Kreisschützenfest 2014 in Wettbergen gefeiert wird.
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