Reichstag, Mauer und Buletten- Berlin mit dem Metronom erobert

Schlangen vor dem Reichstag - Nicht für uns ;-)
Auf Tour in die Hauptstadt ging es für rund 40 Teilnehmer am 24.10.09. Anlass des Besuches war das 20 jährige Jubiläum des Mauerfalls. Mit dem Metronom Sonderzug ging es bis zum Hauptbahnhof. Von dort führte der Weg die Teilnehmer durch das Regierungsviertel vorbei an der kürzesten U-Bahn Linie der Welt, dem Kanzleramt, der Schweizer Botschaft und dem Paul Löbe Haus direkt zum Reichstag. Hier hatten die Sachsenfreunde einen Vortrag auf der Besuchertribühne des Plenarsaals organisiert. Eindrucksvoll wurde die Geschichte des Hauses und die Arbeitsweise des Bundestages erläutert. Nach einem Besuch der Reichstagskuppel ging es zum Brandenburger Tor. Hier startete die Führung auf den Spuren der Berliner Mauer. Nach Erläuterungen des Stadtführers über die Grenze allgemein und am Brandenburger Tor ging es weiter vorbei an der Amerikanischen Botschaft und dem Hotel Adlon zur U Bahn Haltestelle unter den Linden von wo aus die Tour die Teilnehmer zur Friedrichsstrasse führte. Hier war der sogenannte Tränenpalast das Ziel. Der Tränenpalast ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle im Bahnhof Friedrichstraße innerhalb Ost-Berlins, in das – den Westteil Berlins verbindende – S-Bahn- und U-Bahn-Netz der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin. Die Bezeichnung Tränenpalast leitet sich davon ab, dass die meisten DDR-Bürger im genannten Zeitraum keine Reisefreiheit nach West-Berlin hatten und ihre westlichen Besucher hier unter Tränen verabschieden mussten.
Letztes Ziel der Führung war die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Strasse. Hier wird an einem noch bestehenden Teil der Berliner Mauer erläutert, wie die Grenzsituation an dieser Stelle war. Derzeit wird das Areal noch erweitert. Die Bernauer Strasse erlang auch Berühmtheit durch einige hier gebaute Fluchttunnel. Auch flüchteten DDR Bürger durch Häuserfenster – Der Bürgersteig vor de Häusern lag bereits im Westen. Über diese dramatischen Fluchten und das Leben an der Mauer berichtet das Besucherzentrum an der Gedenkstätte und der Neubau der Versöhnungskirche. Tief beeindruckt ging es auf den Heimweg nach Hannover.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernauer_Stra%C3%9Fe
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Magazin Sachsenfreunde-Deister | Erschienen am 28.11.2009
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Andreas Fuchs aus Algermissen | 11.11.2009 | 21:43  
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