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Nikolaustreffen der Heinkel-Freunde Hannover

Die Stimmung bei den Heinklern war trotz Schnee satt und eisiger Kälte bestens.
 
Heinz-Werner Hinrichs brachte dem Nikolaus sowie den anderen Gästen ein Ständchen mit der Mundharmonika.
Auch in diesem Jahr gab es eine Neuauflage des Nikolaustreffens der Heinkel-Freunde Hannover und Umgebung. Dieses wird bereits seit fünf Jahren bei Heinz-Werner Hinrichs auf dem Hof Friedrich Baumgarte in Vörie organisiert und findet immer am ersten Sonntag nach Nikolaus statt. „Nachdem wir uns früher auf der Marienburg sowie einmal auf dem Gelände des ADAC in Rethen getroffen haben, mussten wir feststellen, dass die sanitären Verhältnisse sehr zu wünschen übrig ließen“, erklärte Hinrichs. „Da kam mir die Idee, die Treffen nach Vörie zu verlegen. Schließlich bietet sich die Örtlichkeit geradezu an, denn hier ist auch die von Horst Kaste, Jürgen Arnemann und mir betriebene kleine Heinkel-Werkstatt angesiedelt“, fügte er ergänzend hinzu.

Obwohl in diesem Jahr nur 37 der sonst üblichen 70 bis 80 Teilnehmer den Weg nach Vörie auf sich genommen hatten, war die Stimmung einmal mehr bestens. Selbstverständlich schaute auch der Nikolaus, in dessen Gewand wiederum Herbert Voges aus Linderte geschlüpft war, vorbei und ließ es sich nicht nehmen, kleine Präsente zu verteilen. Darüber hinaus trugen alle anwesenden Heinkler zum Gelingen der Veranstaltung bei, denn von belegten Broten über selbst gebackenem Kuchen bis hin zur leckeren heißen Suppe sowie Kaffee und Glühwein war alles da, was das Herz begehrte. „Es ist sehr schade, dass die Heinkel-Freunde aus dem Harz und dem Bereich Braunschweig witterungsbedingt nicht kommen konnten“, bedauerte Hinrichs. Gleichzeitig gab er der Hoffnung Ausdruck, im nächsten Jahr wieder mehr Mitglieder beziehungsweise vielleicht sogar neue Interessenten begrüßen zu können.

Von 10 bis etwa 15 Uhr wird gegessen, getrunken und gefachsimpelt, denn sowohl die Roller als auch ihre Fahrer haben ja inzwischen ein gewisses Alter erreicht. So lief der erste Heinkel-Tourist 101 beispielsweise 1953 vom Band, während die Produktion mit dem Tourist 103 im Jahr 1965 eingestellt wurde. Die Attraktion der diesjährigen Veranstaltung war ohne Frage der von Klaus Kutsche mitgebrachte Rennroller, mit dem er regelmäßig auf dem Nürburgring trainiert und zwei Rennen im Jahr absolviert.

Neben der traditionellen Nikolausfeier gibt es natürlich noch weitere Zusammenkünfte für die Heinkel-Freunde Hannover und Umgebung (unter anderem Alfeld, Braunschweig, Hannover, Osterode sowie Peine und Uetze). So treffen sie sich an jedem letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Gasthof „Erfurth“, Müllinger Straße 12, in Müllingen (Sehnde). Zusätzlich kommen sie an jedem zweiten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Naturfreundehaus Grafhorn, Grafhorner Straße 30, in Immensen (Lehrte), zusammen.

Auch in der Vörier Heinkel-Stube wird sich regelmäßig getroffen, um sich auszutauschen und zu basteln. Hier entstand übrigens auch die Idee, eine Freundschaft mit den Heinkel-Freunden Ammerland aufzubauen. Zu den weiteren Aktivitäten der Heinkler gehören unter anderem die Teilnahme an verschiedenen Jahrestreffen. Dabei zählen das Loreley-Treffen sowie das Oldtimer-Schloss-Treffen in Apolda (Thüringen), das im nächsten Jahr zum 20. Mal durchgeführt wird, zu den wichtigsten Veranstaltungen und sind ein „Muss“ für jeden Heinkel-Freund. „Werner Kroll ist von Anfang bei allen Treffen in Apolda dabei gewesen“, betonte Hinrichs.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es die Heinkel-Freunde, denen derzeit etwa 70 Mitglieder angehören, seit mehr als 20 Jahren gibt. Weitere Interessenten können sich natürlich jederzeit anschließen. Die Club-Zeitschrift des Heinkel-Club Deutschland „Heinkel-Info“ erscheint viermal im Jahr und versorgt die Heinkler mit Reiseberichten, technischen Tipps und vielem mehr. Der Heinkel-Club Deutschland wurde 1983 gegründet und ist mit seinen mehr als 4000 Mitgliedern einer der größten markengebundenen Oldtimer-Clubs Europas. Nähere Auskünfte dazu gibt es unter www.heinkel-club.de.
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