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Neujahrswanderung zum Grünkohlessen (04.02.2017)

Wennigsen (Deister): Kneipp-Treffpunkt | Es lag bereits ein Frühlingshauch in der Luft, als fast 50 Kneippfreunde des Kneipp-Verein Wennigsen/Gehrden e.V. mit dem Bus oder in Eigenregie den Ausgangspunkt ihrer ersten Wandertour im Neuen Jahr unter der Leitung von Gisela Gehrmann erreichten bzw. direkt das Ziel ansteuerten.
Die Wanderstrecke zum Benther Berg begann an der Kapelle in Everloh, einem Gotteshaus aus dem 19. Jahrhundert, mit Spitzbögen und Gewölben aus der neugotischen Backsteinkunst. Bereits kurz nach einem kurzen Anstieg bot sich immer wieder vom Waldesrand aus ein herrlicher Ausblick. Das gesamte Panorama lag zu Füssen der Gruppe. Der Blick unter strahlend blauem Himmel führte von der Skyline Hannover über Ronnenberg und den Kalimandscharo - die Halde des Kaliwerks Hansa in Empelde - hinweg und entlang des gesamten Deisterhöhenzuges. Und in weiter Ferne konnte man den Brocken im Harz erahnen! Wandern ist nicht nur eine Tätigkeit der Beine, sondern hat auch einen positiven Effekt für die Seele; das durfte jetzt jeder wieder erneut erleben.
Der Weg führte oberhalb von Benthe überwiegend am Waldrand entlang. Die erste Pause wurde an dem neuen Projekt „Klangverwurzelung“ eingelegt. In dem Netzwerkprojekt „IntraRegionale 2016“ zeigten zehn Kunstvereine, die in der Region Hannover ansässig sind, zehn Positionen internationaler Landschaftskunst in den unterschiedlichen Freiraumsituationen in und um Hannover. Das Kunstwerk am Benther Berg verändert bzw. erweitert die Wahrnehmung des landschaftlichen Kontextes. Der Schwede Greger Stahlgren nutzte den Saum des Laubmischwaldes hier am Benther Berg dazu, die Wurzeln eines Baumes in surreale Auswüchse zu verlängern. Vier große hölzerne Trichter recken sich dem nahe gelegenen Wander- und Radweg entgegen, wie riesige Trompeten bzw. Hörrohre.
Zum Abschluss dieser Panoramawanderung kehrten die Wanderer in das Sporthaus von Northen-Lenthe zum traditionellen Grünkohlessen ein. Ein lustiges Ratespiel zum Thema Grünkohl überbrückte die Wartezeit bis zum Essenfassen. Und gut gestärkt sowie mit der Vorfreude auf die nächsten anstehenden Wanderungen verlief der Rückweg je nach Wohnort der Wandersleute unterschiedlich mit dem Bus oder auf Schusters Rappen.
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