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DRK-Ausflug nach Alfeld - Ausflügler waren vom Fagus-Werk begeistert

Interessiert: Die Besucher aus Lemmie, Redderse und Wennigsen im Fagus-Werk in Alfeld.
Insgesamt 40 Mitglieder aus den DRK-Ortsvereinen Lemmie, Redderse und Wennigsen haben kürzlich einen Tagesausflug mit dem Bus unternommen. Gestartet wurde in Lemmie, von wo aus die Gruppe nach Alfeld fuhr, um dort das Fagus-Werk zu besuchen, das am 26. Juni 2011 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.

Gründer des Fagus-Werkes war der Unternehmer Carl Benscheidt. Er erteilte dem Architekten Walter Gropius im Jahr 1911 den Auftrag, ein Fabrikgebäude für seine neue Schuhleistenfabrik zu errichten, das modernen Gesichtspunkten entsprechen und direkt an der Eisenbahnlinie Hannover-Alfeld-Kassel-Bebra liegen sollte. Neben der Schuhleistenfertigung befindet sich heute auch ein Schuhmuseum in den Gebäuden. Der Name Fagus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Buche. Buchenholz war auch der Rohstoff für die seit 1858 in Alfeld ansässige industrielle Schuhleistenherstellung.

Der historischen Einführung folgte eine hochinteressante einstündige Führung durch das Gebäude, in dem bis heute ununterbrochen produziert wird. So werden neben Fagus-Schuhleisten auch Mess- und Brandschutzsysteme hergestellt. Besonderes Interesse fand darüber hinaus die Fagus-Gropius-Ausstellung, bei der unterschiedliche Themen auf insgesamt fünf Ebenen dargestellt werden.

Von Alfeld aus ging es dann weiter nach Wallenstedt zum Kunsthof Gloriana, wo köstliche hausgebackene Torten und handgebrühter Kaffee auf die Besucher warteten. Diese hatten anschließend noch die Gelegenheit, in mehreren Geschäften zu stöbern und natürlich auch zu kaufen.

Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Lemmie. Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Lemmie, Monika Badstieber, nutzte die Gelegenheit, sich für die positive Resonanz zu bedanken. „Es ist mir wichtig, dass die Zusammenarbeit unter den kleinen DRK-Ortsvereinen gefördert wird“, betonte Badstieber und lobte ihre „Kollegin“ Rosemarie Lindwedel aus Redderse für das Interesse und die Unterstützung, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Nachdem am Ende der Busfahrt noch 78 Euro übergeblieben waren, entschied sich die Gruppe spontan, den Betrag für die DRK-Hundestaffel zu spenden. Ein Teil der Spende kommt der Ausbildung von Sanitätern und Tieren zugute, die Menschen aus Notlagen befreien. „Eine tolle Sache von den Mitreisenden, dies zu unterstützen. Herzlichen Dank an alle“, so Badstieber abschließend.
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Edith Zgrzebski aus Barsinghausen | 05.08.2013 | 09:50  
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