Finanzielle Hilfe für Füreinander e.V. & Ponte Kö e.V. in Weißenfels

Scheckübergabe an den Füreinander e.V. in Weißenfels
Weißenfels: Weißenfels | Im Namen des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE übergab ich mit großer Freude zwei Schecks an die beiden Vereine "Füreinander e.V." und "Ponte Kö e.V." in Weißenfels. Die Schecks sind mit je 500 Euro dotiert.

Der Verein Füreinander e.V. ist die einzige Anlaufstelle und Begegnungsstätte für Menschen mit Behinderung, ihre Familien und Freunde in der Stadt und Region Weißenfels. Mit der Begründung, dass derzeit kein genehmigter Haushalt der Stadt vorliegt, hatte der Oberbürgermeister von Weißenfels, Robby Risch, einen Fördermittelantrag zur Unterhaltung der Begegnungsstätte des Vereins abgelehnt. Ohne die finanzielle Unterstützung für Heizungs- und Stromkosten steht die Interessenvertretung jedoch vor dem Aus. So war es mir eine große Freude im Namen des Vereins der Bundestagsfraktion einen finanziellen Beitrag zum Fortbestand des Füreinander e.V. zu überreichen, damit die Interessen Behinderter und ihrer Angehöriger auch zukünftig in der Region Weißenfels gewahrt werden kann.

Auch der Verein Ponte Kö e.V. konnte sich über eine Spende freuen. Seit elf Jahren führt der Verein konduktive Förderwochen für Kinder mit Hirnschädigung aus Mitteldeutschland durch. Auch in diesem Jahr ist dies nur möglich, weil alle organisatorischen Arbeiten des Vereins in ehrenamtlicher Tätigkeit durchgeführt werden. Trotz weltweiter Anerkennung und Erfolge wird die ganzheitliche Therapie der konduktiven Förderung nach Prof. A. Petö bisher nicht in den deutschen Heilmittelkatalog aufgenommen, und damit übernehmen die Krankenkassen auch keine Kosten und die betroffenen Eltern müssen die Therapiekosten selber tragen oder bekommen bestenfalls anteilig eine finanzielle Unterstützung von Stiftungen. Nach Auskunft des Vereins sind die Spenden und das Sponsoring durch die weltweiten wirtschaftlichen Probleme schmerzhaft zurückgegangen und es fällt immer schwerer, die laufenden Fixkosten abzudecken. Um auch in Zukunft die erfolgreiche Förderung behinderter Kinder nach der Petö-Methode im mitteldeutschen Raum zu sichern, ist der Verein auf die Hilfe und Unterstützung von Organisationen, Stiftungen und lieber Menschen angewiesen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.pontekoe.com
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