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Bissendorfer Rad-Oldies vom Turnclub wieder unterwegs

Wie alljährlich machten sich die Bissendorfer Rad-Oldies auch heuer wieder auf, um Deutschlands Ecken aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen. So konnten alle 6 Rad-Oldies wieder ihre Räder wie in den letzten Jahren verladen und dann ging es ab nach Wertheim. Ziel war das Tauber-Altmühl-Tal. Die ersten 35 km bis Dittigheim nahe der Fechterhochburg Tauberbischofsheim konnten noch unter die Räder genommen werden, ehe man den „Grünen Baum“ als Quartier ansteuerte, wo ein alter Freund aus dem Allgäu –Max- bereits wartete, um die Tour mit zu radeln. In den Folgetagen durften bei Höchsttemperaturen die Etappen bis Rothenburg (65 km), dann Herrieden (60 km) und danach Solnhofen (75 km) abgestrampelt werden. In Herrieden, einem sehr schönen Örtchen von ca. 5000 EW, wurde mit dem Hotel zur Sonne ein ADFC-Bett & Bike-Betrieb der allerersten Klasse vorgefunden, hatte doch der Hotel-Inhaber in seiner Fahrradgarage in einer „Mini-Schrank-Werkstatt“ wirklich alles vorgehalten, was ein Radler im Notfall bei einer Panne brauch würde. In Solnhofen erwartete uns mit dem „Hotel Adler“ ein sehr gutes Hotel, dessen Inhaber ein Koch-Guru der „mache-alles-selbst-Klasse“ war und zugleich in seinem Haus an allen Ecken zeigte, wofür Solnhofen bekannt war, Sandstein mit „Fossilien- oder Ammoniten-Darstellungen“. Der nächste Tag erwischte unsere Truppe leider sehr regnerisch (bis auf den Busfahrer!), daher wurde zuerst noch das Solnhofener Museum mit seinen Fossilien und dem Bereich, der dem Erfinder der Lithografie, Alois Senefelder gewidmet war, besucht. Dann half aber keine weitere Verweilpause mehr, es hieß „rauf auf den Sattel“ auch bei Regen, der aber dann hinter Eichstätt –einer Stadt mit großer Tradition und ebenso großen Sakralbauten- langsam aufhörte und die „eisernen sechs“ dann nach Enkering führte. Enkering liegt zwar etwas abseits des Altmühl-Radweges, ist dafür nicht so überlaufen wie die Orte direkt am Weg. Der Freitag überraschte mit starkem Nebel, der sich auf dem Weg nach Kelheim schnell verflüchtigte und kräftiger Sonne Platz machte. Über Ditfurth und Riedenburg erreichten die Radler Kelheim wo Ihnen nur eine kurze Duschzeit gelassen wurde, um noch das letzte Schiff zum Kloster Weltenburg zu erreichen. Aber dank VW-Bus war auch die Rückfahrt gesichert. Am Samstag begann dann wieder die Rad-Verlade-Aktion und um 17 Uhr landeten 5 Radler plus Busfahrer wieder in Bissendorf. Resümee: Obwohl bekannt, war auch diese Radtour wieder ein voller und vor allem harmonischer Erfolg, denn neben Landschaft und hervorragender Gastronomie kam auch die Geschichte nicht zu kurz, denn in nahezu jedem Ort an der Strecke wurden auch die Sakralbauten und Museen besucht.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 31.08.2012
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