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Die Geschichte des "besonderen" Kälbchens

Gestern hatte ich Gelegenheit, mich mit dem Bio-Bauern zu unterhalten, in dessen Herde sich das auffallend zierliche Kälbchen aufhält. Wie ich erfahren konnte, gehörte es einem anderen Bauern, der ein Limousin-Rind mit einer Milchkuh gekreuzt hatte, obwohl sich dies schon in der Vergangenheit anderweitig als nicht empfehlenswert herausgestellt hatte. Es handelt sich also um eine Kreuzung aus einer Rasse für die Milchherstellung mit einer als "ertragreich" geltenden Rasse der "Fleischproduktion". Da der Bauer für diesen von ihm gezüchteten "Krüppel" keine Verwendung hatte, hat er es "großzügig" einem Jugendlichen geschenkt, der es dann bei dem Bio-Bauern untergebracht hat.
Trotz kostenintensiver Fütterung wirkt es zurückgeblieben und ist auch eigentlich kein Kälbchen mehr, da es bereits über 1 Jahr alt ist. Trotzdem ist es körperlich im Vergleich mit den anderen Kälbern, die erst in diesem Frühjahr geboren wurden schmächtig geblieben. Ich habe nicht gefragt, was aus ihm wird, denn der Bauer hatte sich noch um ein frischgeborenes Kalb aus seiner eigenen Herde zu kümmern, dessen Nabelschnur zu dicht am Bauch abgebrochen/abgerissen war und das auch noch mit Ohrmarken versehen werden musste.
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10 Kommentare
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 17.06.2018 | 09:56  
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Ralf Springer aus Aschersleben | 17.06.2018 | 11:12  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 17.06.2018 | 13:57  
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Eugen Hermes aus Bochum | 17.06.2018 | 15:38  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 17.06.2018 | 20:02  
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Peter Müller aus Wallersheim | 17.06.2018 | 21:17  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 24.10.2018 | 14:40  
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Peter Müller aus Wallersheim | 24.10.2018 | 15:09  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 24.10.2018 | 16:11  
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Peter Müller aus Wallersheim | 24.10.2018 | 18:20  
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