A 8 Talübergang Bergen - Brückenbau geht voran

Die Nase setzt in Bernhaupten auf dem Lager auf. Bald ist die Brücke komplett verschoben.
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Etwa 16000 Tonnen Stahl und Beton haben die Fahrt über den Talübergang geschafft. Die Nase hat auf dem Lager in Bernhaupten aufgesetzt. Bei 4,2 % Gefälle und 4 % Vorschub musste das Bauwerk sogar gebremst werden. Die Ingenieure haben tolle Arbeit geleistet. Die Berechnungen haben gestimmt.

Wenn die letzten Meter auch noch geschafft wurden, kann die Hilfsstütze abgebaut werden. Dann kann auch der Ausbau der Fahrbahn begonnen werden. Insgesamt über 35 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Etwa 350 m werden durch die Brücke überspannt.

Schon ab Frühjahr 2012 soll die Nordbrücke den Verkehr aufnehmen können. Gleich danach wird die Südbrücke abgetragen und an ihrer Stelle bis Mitte 2014 die zweite Neubaubrücke in Fahrtrichtung Salzburg errichtet.

Weil die Nordbrücke breit genug ist, kann dort der Verkehr bis zur Fertigstellung weiter in beide Richtungen 2-spurig laufen. Das vermindert die Belastung für die Anliegergemeinden erheblich, weil die Umgehungen nicht benützt werden müssen. Man wird sich noch an das Chaos in Bernau erinnern. Die Gemeinde war vom Umleitungsverkehr stark betroffen. Dort war Dauerstau.

Die alte Brücke ist seit 1936 bzw. 1937 in Stand gehalten worden. Jetzt wurde aber ein Neubau notwendig. Mit der neuen Brücke kommt auch mehr Sicherheit für den Verkehr und mehr Umweltschutz. Das Bauwerk selbst ist schon leiser als die alte Brücke. Insbesondere das typische Schlagen wird nicht mehr zu hören sein. Außerdem wurde zugesichert, dass schon vor dem Ausbau der A 8 Lärmschutzwände installiert werden. Zum Umweltschutz gehört aber auch, dass die Oberflächenwasser nicht mehr ungehindert in die Natur fließen. Regenauffangbecken filtern die Wassermengen und sorgen dafür, dass bei Starkregen nicht die ganze Menge auf einen Schlag in die Natur fließt, sondern zeitversetzt.

Die Steigung am Reichausener Berg soll gleichmäßiger verlaufen. Daher ist die neue Brücke auch etwa 4 m höher als das alte Bauwerk. Diese Maßnahme verringert den Verbrauch bei den Lkws und den anderen Fahrzeugen und somit die Lärm- und Abgaswerte.

Bürgerreporter:in:

Rund um Vachendorf aus Vachendorf

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