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Vorentscheidung gefallen - SVL-Duo nur noch mit Minimalchance

Nur noch mit Mini-Chancen auf die DM: Natascha Niemczyk (l.) und Valeria Fedosova (r.)
Mit Platz neun kehrten die Lohhofer Beachvolleyballerinnen Fedosova/Niemczyk von der Smart Beach Tour aus Essen zurück und haben damit nur noch eine theoretische Chance auf die Deutsche Meisterschaft. Ittlinger/Weiland schafften die Qualifikation und erreichten den 13.Platz. Beim EBF-Endturnier in Ingolstadt holte Lehner/Carstensen mit dem Vizetitel das beste Ergebnis des SV Lohhof.

Am vergangenen Wochenende machte die Smart Beach Tour seine siebte und letzte Station in dieser Saison in Essen. Mit dabei waren mit Valeria Fedosova/Natascha Niemczyk und Sandra Ittlinger/Yanina Weiland auch zwei Teams des SV Lohhof.

Für Fedosova/Niemczyk stand viel auf dem Spiel, denn schließlich ging es noch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand. Ein gutes Ergebnis und die damit verbundenen Ranglistenpunkte waren von Nöten um weiter die Chancen aufrecht zu erhalten. An Position zehn gesetzt hatte es das SVL-Duo in der ersten Begegnung mit dem Team Heinemann/Steinhauff zu tun. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen (22-20, 21-23) schien es beim Spielstand von 10-5 nach einem Auftakterfolg zu riechen. Aber die Lohhoferinnen konnten den Vorsprung nicht halten und mussten sich schließlich mit 16-18 geschlagen geben. In der Looser-Runde sollte es wieder spannend werden, aber dieses Mal hatten Fedosova/Niemczyk im Spiel gegen Kiesling/Steffens in drei Sätzen (15-21, 21-18, 15-12) das bessere Ende für sich. Der Turnierbaum meinte es aber nicht gut, denn schon in der nächsten Runde warteten die topgesetzten Hüttermann/Schumacher, die sich überraschend früh im Verlierer-Baum wiederfanden. Nach fulminanten Auftakt (21-10) fanden die Favoriten immer besser ins Spiel und drehten schließlich noch die Begegnung (13-21, 10-15), so dass in der Endabrechnung Platz neun für das Topteam des SV Lohhof zu Buche steht. Damit finden sich Fedosova/Niemczyk in der aktuellen Rangliste auf Platz 19 wieder. Ein mehr gewonnenes Spiel hätte genau die zwölf Punkte bedeutet, die den beiden zu Platz 16 fehlen. Minimalchancen sind aber noch da, weil die Turniere der nächsten Woche noch für die Zulassung zu den Deutschen Meisterschaften entscheiden. Jedoch ist man nun abhängig von den Ergebnissen der Mitkonkurrenten und kann es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

Auch für das Lohhofer Duo Sandra Ittlinger/Yanina Weiland war das Turnier in Essen von Bedeutung, da dies der letzte Test vor den U18 Europameisterschaften in dieser Woche in Litauen darstellen sollte. Die beiden U20-Deutschen Meisterinnen in der Halle mussten den Weg durch die Qualifikation gehen und dieser sollte sich als ein wahrer Marathon herausstellen. Nach insgesamt vier Siegen und zwei Niederlagen stand am Freitag Abend dann endlich fest, dass sie den Sprung ins Hauptfeld geschafft hatten. An Position 16 gesetzt bekamen die beiden Lohhofer Beacherinnen es dann gleich mit der Top-Paarung Hüttermann/Schumacher zu tun, denen man in zwei Sätzen (12-21, 14-21) unterlag. In der Looser-Runde warteten Colditz/Schlechter und es sollte sich ein umkämpftes Spiel entwickeln. Am Ende siegte aber in drei Sätzen (15-21, 21-14, 9-15) die Erfahrung und die beiden Youngster mussten sich mit Platz 13 zufrieden geben. Dennoch resümierten Ittlinger/Weiland ihren ersten gemeinsamen Auftritt auf der deutschen Tour positiv: "Wir sehr zufrieden mit unserem Turnier: Erste Teilnahme im Hauptfeld, einen Satz gewonnen, hart erkämpfte 12 DVV-Punkte und eine gute Vorbereitung für die EM."

Auf bayerischer Ebene stand am vergangenen Wochenende das EBF-Endturnier auf dem Programm. In Ingolstadt wurden auf zwölf Feldern direkt am Baggersee das Finale der Liga-Tour, welche vergleichbar mit der 2.Liga in Bayern ist, ausgetragen. Das beste Ergebnis aus Sicht des SV Lohhof holte Susanne Lehner, die zusammen mit Simone Carstensen (München) erst im Finale scheiterte und sich damit den Vizemeistertitel sicherte. Stefan Sieghörtner holte gleich zwei neunte Plätze, denn im Herren-Bereich startete er mit Günter Bernard (Zirndorf) und in der Mixed-Konkurrenz mit Simone Carstensen. Dazu klassierte sich noch Susanne Lehner im Mixed zusammen mit Christian Dorrer (Regensburg) auf Platz 17.
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