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SV Lohhof: Das erwartet schwere Spiel mit gutem Ausgang

Mit 3:2 gewinnt der SV Lohhof das erwartet, schwere Auswärtsspiel gegen den TV Dingolfing am Sonntagmittag. Damit geht auch das zweite Duell gegen den TVD und das erste, bayerische Derby der Rückrunde knapp an die Mannschaft von Trainer Benedikt Frank.

Nach 106 Minuten und einem sehr gut aufspielenden TV Dingolfing hatte es der SV Lohhof erneut diese Saison bewiesen: Gegen die Mannschaft aus dem Norden München ist es in der Spielzeit 2012/13 sehr schwer zu gewinnen. Denn auch in diesem Match sah es vor allem für die mitfiebernden Fans vor dem Liveticker lange Zeit nicht so aus, als ob das Spiel gewonnen werden sollte. Der SV Lohhof startete mit Hammerschmidt und Pfeiffer im Außenangriff, Kock und Herrmann im Mittelblock, Hölzel auf der Diagonalposition und Keferloher im Zuspiel. Ergänzt wurde das Team von Libera Mirtl. Auf Mannschaftskapitänin Stephanie Utz musste auch in diesem Spiel verzichtet werden, da sie auf Grund der Knieprobleme noch geschont werden musste.

Nach dem gewonnen, ersten Durchgang (25:22) – nach einem Einerblock von Karnbaum, die extra dafür eingewechselt wurde -schlichen sich im Spiel des SV Lohhof Unkonzentriertheiten ein und der TV Dingolfing kam vor den lautstark anfeuernden Fans immer besser in Fahrt. Die Mannschaft Pfletschingers hatte einen guten Tag erwischt und setze den SVL ab Beginn des zweiten Durchgangs mächtig unter Druck. Die Annahme konnte nicht gehalten werden und Frank wechselte Kettenbach für Keferloher und Karnbaum für Hammerschmidt. Doch auch die „erfahreneren Spielerinnen“ konnten den deutlichen Satzverlust (16:25) nicht mehr verhindern. Zu diesem Zeitpunkt und auch während des dritten Satzes, war der TV Dingolfing die bessere Mannschaft. Das Lohhofer Spiel war gespickt von Höhen und Tiefen. Ein weiterer Satzverlust war die Folge (21:25).

„Ich musste Live-Ticker schauen…und als ich im vierten Satz den Stand von 13:16 gegen uns sah, drückte ich beide Daumen noch etwas fester“, waren die Worte von Managerin Richarda Zorn, „doch gleichzeitig wusste ich auch, dass die Mannschaft das noch drehen würde – der Teamgeist dieses Jahr ist fast unbezwingbar!“ Und genau so war es dann auch. Keferloher kam zurück für Kettenbach und die Mannschaft fand den Schalter, den sie seit zwei Sätzen versucht hatte, umzulegen. Karnbaum kam für Hölzel auf der Diagonalposition und ab diesem Zeitpunkt funktionierte auch das Aufschlag-Annahmespiel des SVL wieder besser. Als bei 18:18 erstmalig der Ausgleich und beim 21:18 die Führung erreicht war, war sowohl Mannschaft als auch Trainer klar, dass dieses Spiel nicht mehr verloren gehen sollte. Mit 25:21 und 15:12 gewann der SVL das erste bayerische Derby der Rückrunde mit 3:2 und kann sich nun auf das absolute Highlight am kommenden Sonntag freuen. „Die Mannschaft hat heute nur eine durchwachsene Leistung gezeigt und dennoch gewonnen. Erneut war es der Teamgeist und der unbedingte Siegeswille, der die Mannschaft zum Sieg geführt hat. Besonders die Einwechselspieler haben ihre Sache wieder super gemacht. Das, was meine Mannschaft in dieser Spielzeit zeigt, ist absolut beeindruckend“, freut sich Frank über den jüngsten Erfolg.

Die Pflicht ist erfüllt, nun folgt die Kür. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel und eine volle Halle. Wer zu diesem Highlight nicht kommt, verpasst wirklich etwas“, freut sich Managerin Richarda Zorn auf das Spiel am 27.01. um 16 Uhr im Carl-Orff Gymnasium Unterschleißheims, „zweiter gegen Erster – SV Lohhof gegen VV Grimma – Meister der Saison 2010/11 gegen Meister der Saison 2011/12. Wenn man da noch kein Fan ist, wird man es spätestens nach diesem Kracher sein.“

Gleichzeitig will der SVL mit diesem Spitzenspiel einen Zuschauerrekord aufstellen. Die Fans erwartet auch um ein tolles Volleyballspiel herum viele Attraktionen: Beispielsweise ein Klassenwettbewerb der Therese-Giese Realschule. Zudem wurde der Spieltag von dem Unternehmen „Big-Point“ in Dachau gekauft. Die Verlosung des Gewinnspiels und der Spieltag selbst wird mit Preisen und Informationen des Unternehmens geschmückt werden. Was will ein Volleyballherz und Fan des SVL mehr?
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