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SV Lohhof: Auswärtsspiel in Offenburg – den Fluch brechen

Foto: Ist noch nicht sicher, ob Christina Kock mit nach Offenburg fährt
 
Foto: Der SVL will gegen Offenburg wie auch schon im Heimspiel gewinnen - diesmal auch auswärts
Nach einem spielfreien Wochenende hatte die Mannschaft des SV Lohhof die Gelegenheit, sich vom anstrengenden Doppelspieltags Wochenende zu erholen und sich auf das schwere Auswärtsspiel beim VC Offenburg vorzubereiten. Noch nie konnte der SV Lohhof in der Nord-West Halle gewinnen.

„Diesen Fluch wollen wir am kommenden Samstag brechen“, gehen Trainer Frank und seine Schützlinge selbstbewusst in das Spiel. „Schließlich ist es vielleicht erst Mal mein letzter Auftritt in Offenburg – da möchte ich natürlich gewinnen (lacht)“. Und allen Grund selbstbewusst zu sein, das hat man derzeit auch in Lohhof. Nach dem schweren Spiel in fünf Sätzen am Samstag, den 09.03. gegen den VCO Dresden, konnte die Mannschaft auch das zweite Spiel des Wochenendes gegen den Tabellendritten aus Sonthofen mit 3:1 gewinnen. Somit steht das Tam aus dem Münchner Norden nun mit 4 Punkten Vorsprung auf Sonthofen auf dem zweiten Tabellenplatz und möchte diesen Podest Platz mit einem Sieg gegen den VCO nahezu sichern.

Doch auf die Mannschaft um Spielführerin Utz kommt gegen die Südbadnerinnen ein vollkommen anderes Spiel zu als gegen Dresden oder Sonthofen. Mit Offenburg wartet der derzeit Tabellenneunte. Die Mannschaft um Trainerin Tanja Scheuer steht im unteren Tabellendrittel und kämpft mit 16:26 gegen den Abstieg. „Die werden alles geben und um jeden Punkt kämpfen – die brauchen den Sieg unbedingt“, weiss Trainer Frank, dass es gegen abstiegsbedrohte Mannschaften niemals leicht wird. Der Kader der Offenburgerinnen hatte sich nach der vergangenen Saison auf einigen Positionen verändert. Der Abgang der Stammspielerinnen Richarda Zorn – jetzt Managerin des SV Lohhof -, Anja Schröder (private Gründe) und Eva-Maria Preuß (berufliche Gründe) stellte Trainerin Scheuer vor eine große Aufgabe. Zwar startete die Mannschaft aus der Ortenau gut in die Saison. Man stellte aber schnell fest, dass die Festung in Offenburg nicht mehr so sicher stand, wie die Jahre zuvor. In dieser Saison musste sich das Team um Spielführerin Kurz bereits gegen Stuttgart II, Dingolfing, Sonthofen und Bad Soden geschlagen geben. Zuletzt folgte auch eine schmerzhafte Niederlage gegen Allianz MTV Stuttgart II, die ebenfalls wie der VCO um den Abstieg kämpft. „Wir haben nichts zu verlieren und sind ganz klar Außenseiter“, gibt Scheuer die Favoritenrolle an den SV Lohhof ab, „dennoch wissen auch die Lohhoferinnen, dass sie noch nie in der Nord-West-Halle gewonnen haben. Vielleicht ist das unsere Chance (lacht)“.

Das Hinspiel konnte der SVL mit 3:1 (25:21; 19:25; 25:16; 25:13) gewinnen. Wer sich aber noch an das Spiel erinnern kann, weiss, dass es nicht die klare Angelegenheit war, wie das Papier es wiedergibt. Im Lohhofer Kader steht erneut eine neue Spielerin. Da die zweite Damenmannschaft selbst ihr letztes Saisonspiel in heimischer Halle bestreitet, wird Kerstin Nitsche aus der dritten Damenmannschaft die Reise nach Offenburg mit antreten. Denn hinter dem Einsatz von Mittelblockerin Christina Kock steht noch ein großes Fragezeichen, eine definitive Absage gab es allerdings noch nicht. Schon sicher ist, dass Libera Marion Mirtl für den Rest der Saison nicht mehr im Kader des SV Lohhof stehen wird. Außerdem muss der Coach auf die zuletzt sehr starke Jugendnationalspielerin Maja Hammerschmidt verzichten. Sie befindet sich in der Vorbereitungsphase auf die U18 Europameisterschaft, die vom 29. März bis 7. April in Serbien und Montenegro stattfindet. „Es ist erneut eine schwere Situation für uns, da wir eine Reihe von Ausfällen kompensieren müssen“, weiss Frank um die Schwere der Aufgabe. „Doch wir können befreit aufspielen im Kampf um die Meisterschaft und freuen uns, endlich in Offenburg zu gewinnen.“
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