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Lohhofer Volleyballerinnen wollen nächsten Derbysieg

Im Hinspiel stand der Block (l. Veronika Kettenbach, r. Carolin Herrmann) gegen die Nürnberger Angreiferinnen gut
Mit dem Auswärtsspiel beim VfL Nürnberg steht das nächste bayerische Derby für die Volleyballerinnen des SV Lohhof in der 2.Bundesliga an. Anpfiff für das Duell am 14.Spieltag gegen den Vorletzten der Liga ist am Samstag um 20.00 Uhr.

Die Erinnerungen an den Fünf-Satz-Krimi am letzten Sonntag in heimischer Halle gegen den FTSV Straubing sind bei den Volleyballerinnen des SV Lohhof noch präsent. Viele Emotionen, Kraftanstrengungen und Nerven wurden am Ende mit einem äußert knappen 16-14 im Tiebreak belohnt und genau aus diesen Erfolg will die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Utz weiteres Selbstbewusstsein für die nächsten Spiele ziehen. Denn es wartet schon das nächste bayerische Derby auf die Volleyballerinnen des SV Lohhof, die am kommenden Samstag um 20.00 Uhr beim VfL Nürnberg antreten.

Dabei muss der SVL auf Yanina Weiland verzichten. Die 17-jährige Außenangreiferin laboriert weiter an ihrem Muskelanriss, aber man hofft, dass sie Ende des Monats wieder ins Training einsteigen kann. Auch der Einsatz von Carolin Herrmann steht noch auf der Kippe. Wegen einer Fußgelenksverletzung musste sie schon am letzten Wochenende passen, aber die Chancen stehen für die kommende Partie deutlich besser.

Die Nürnbergerinnen stehen ein wenig überraschend nur auf dem vorletzten Platz der Tabelle der 2.Volleyball-Bundesliga. Die Fränkinnen belegten in der letzten Saison noch den sechsten Platz der Liga, aber mussten über den Sommer nicht nur vier erfahrene Kräfte ziehen lassen, sondern auch Trainer Michael Raddatz. Neuer Chef-Coach ist Michael Hänsel, der als Spieler in der 1.Bundesliga in Dachau und Unterhaching aktiv war und die Mannschaft auch schon als Co-Trainer betreute. Verwunderlich ist es auf jeden Fall, dass die Nürnbergerinnen erst ein Spiel gegen den Tabellenletzten Villingen gewinnen konnten, denn schon im Hinspiel in Unterschleißheim zeigte die Truppe um den amerikanischen Neuzugang Desma Colburn eine couragierte Leistung und musste sich erst den Lohhoferinnen im Tiebreak geschlagen geben. Die Erinnerungen an das letzte Auswärtsspiel in Nürnberg sind dafür auf Lohhofer Seite sehr schön, denn am letzten Spieltag der Vorsaison konnte man dort die Meisterschaft perfekt machen und erlebte eine schöne Siegerehrung.

In Erinnerungen schwelgen will aber SVL-Trainer Benedikt Frank nicht: "Nürnberg ist ein spielstarkes Team mit einer sehr guten Abwehrleistung. Sicherlich wird das ein harter Brocken, weil der VfL nicht da steht, wo sie eigentlich hingehören. Daher wartet sehr viel Arbeit auf uns, aber wir wollen die Partie unbedingt gewinnen!"

Ein Erfolgserlebnis im Frankenland würde nicht nur Platz sechs festigen, sondern der SVL könnte auch weiter den Blick nach oben richten in der Tabelle. Dazu kommt, dass die Stimmung mit einem Sieg in der kommenden spielfreien Woche sicher besser wäre und man das freie Wochenende genießen könnte, bevor man dann im Februar in Stuttgart zu Gast ist.
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