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Gegen Villingen soll es wieder mit einem Lohhofer Sieg klappen

Der SV Lohhof will gegen Villingen an die Leistung aus dem Erfurt-Spiel anknüpfen
Die Volleyballerinnen des SV Lohhof empfangen am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr den TV Villingen im Carl-Orff-Gymnasium. Nach zuletzt zwei Niederlagen will der SVL gegen den Tabellen-Zwölften der 2.Bundesliga am vorletzten Spieltag der Saison einen Sieg einfahren.

Die Ergebnisse des SV Lohhof sind in der letzten Zeit ein wenig überraschend. Gerne erinnert man sich an die Gala-Vorstellung vor drei Wochen gegen den damaligen Tabellenführer aus Erfurt, den man deutlich in drei Sätzen besiegen konnte. Doch darauf folgten zwei 1-3 Niederlagen gegen Offenburg und Bad Soden. In beiden Partien hatte man durchaus auch Möglichkeiten auf den Sieg, aber man schaffte es nicht in den entscheidenden Situationen die Chancen zu nützen.

Dies wollen Kapitänin Stephanie Utz & Co. am kommenden Sonntag besser machen, wenn man den TV Villingen in eigener Halle empfängt. Dabei muss der SV Lohhof aber auf Mittelblockerin Christina Kock verzichten, die mit der Schule auf Studienfahrt in Madrid ist. Dazu fallen weiter Yanina Weiland, Maja Hammerschmidt und Lisa Hackauf verletzt aus, so dass sich SVL-Trainer Benedikt Frank einmal wieder bei der 2.Mannschaft bedient und die letztjährige Zweitligameisterin Inga Vollbrecht mit in den Kader nimmt.

Mit dem TV Villingen kommt der Zwölfte und damit Vorletzte der 2.Volleyball-Bundesliga ins Carl-Orff-Gymnasium. Im Verlauf der Saison konnten die Gäste aus Baden erst zwei Spiele für sich entscheiden und stehen schon seit einigen Wochen als Absteiger in die Dritte Liga fest. War in der letzten Saison noch die international erfolgreiche Beacherin Karla Borger die Lebensversicherung, konnte man in dieser Spielzeit nur in zwei Partien auf die durchschlagskräftige Angreiferin zurückgreifen und dabei einen der beiden Erfolge feiern. Auf der Bank gab es im Verlauf der Saison eine Änderung, denn Michail Lukaschek wurde durch den neuen Trainer Günter Hones abgelöst. Zu unterschätzen ist der designierte Absteiger jedoch nicht, denn im Hinspiel tat sich der SVL sehr schwer, schaffte nach einem 0-2 Satzrückstand noch das Comeback und siegte am Ende mit 17-15 im fünften Satz.

Ganz so spannend hätte es SVL-Trainer Benedikt Frank am Sonntag lieber nicht: "Villingen kann wie im Hinspiel ein ganz unbequemer und gefährlicher Gegner werden, da sie nichts zu verlieren haben. Wir müssen konsequenter als in den letzten beiden Spielen auftreten, dann blicke ich trotz unserer engen Personalsituation optimistisch auf unser vorletztes Saisonspiel."

Mit einem Sieg könnte der SV Lohhof auch wieder um das Rennen um Platz sieben in der 2.Bundesliga eingreifen. Auf jeden Fall dürfen sich die Spielerinnen nach einer Woche Spielpause und einer langen Saison auf das abschließende Heimspiel gegen Chemnitz freuen.
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