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Neugestaltung im Foyer des Rathauses Untermeitingen

Treppengelände mit Kunstobjekten (Foto: Foto: Heidi Krimshandl)
Untermeitingen: Rathausplatz | In den letzten Monaten entstand ein Brunnen und ein mit Kunstobjekten besetzter Treppenaufgang im Rathaus Untermeitigen. Die Künstlergruppe Heidi Krimshandl, Stella Roseto, Dana Tenzler und Stephan-Theo Jop, hat nach und nach das Projekt "Brunnen und die Gestaltung des Treppenaufgangs" verwirklicht.

Das Rathaus Untermeitingen ist der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld. Gebaut wurde das Gebäude im Jahre 1989. Im Foyer befindet sich eine runde wasserdichte Wanne, die mit ihrer Form die Umrisse des Treppengeländes wiederspiegelt. Das Gelände ist aus gebürsteten Edelstahl gefertigt - einem edlem Material, das die Künstler aufgegriffen und in ihrem Projekt verwendet haben.

Das Treppengelände bekam zwei zusätzliche ringähnliche Elemente, die als Halterung für gespannte Edelstahlseile dienen. Die leichte Drahtskulptur, die die Stäbe des Treppengeländes zum Vorbild nimmt, dient wiederum als fast unsichtbare Trägerkonstruktion für die fünf doppelwandigen Kunstobjekte, die im Bereich der unteren zwei Etagen befestigt sind.

Die Kunstobjekte, die Farbe und Atmosphäre spenden, sind unsichtbar an den Edelstahlseilen befestigt. Die Objekte werden ca. alle 3 Monate ausgetauscht, insgesamt werden von den beteiligten Künstlern 40 Kunstwerke geschaffen und zur Verfügung gestellt, die frei ausgewechselt oder kombiniert werden können. Im unteren Bereich, freischwingend auf einem Edelstahlseil, hängen Darstellungen der Wappen der Gemeinden Untermeitingen und Klosterlechfeld, die von der Künstlerin Dana Tenzler gespendet wurden.

Direkt gegenüber vom Eingang, im Foyer, befindet sich eine runde gemauerte Stelle, ausgekleidet mit Kupferblech. Das Blech war vermutlich der Grund dafür, dass die für diese Stelle vorgesehenen Pflanzen früher immer wieder verkümmerten. Die Künstler füllten diese runde wasserdichte Stelle mit einem Wasserbehälter, auf dem sie einen 90 cm großen Findling aus grünem Granit platzieren ließen, der in seinem Inneren einen Wasserkanal verbirgt und somit als ein eleganter und naturnaher Brunnen dient. Eine entsprechend starke Wasserpumpe sorgt für die Umwälzung des Wassers.

Um den Findling herum bauten die Künstler weiße Marmorsteine, und eine versteckt geführte Beleuchtung an, die durch lichtdurchlässige Glassteine in den Farben grün, hellblau und weiss bedeckt sind. Das leichte Schimmern des Lichtes untermalt das langsam fließende Wasser und sorgt für eine angenehme Entspannung und ein naturnahes Gefühl.

Autoren des Projekts: Heidi Krimshandl, Stephan-Theo Jop, Stella Roseto, Dana Tenzler
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