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DSU erteilt der Schiefergasförderung eine Absage

„Was in Frankreich geht, muß auch in Deutschland möglich sein. Frankreich hat innerhalb von zwei Monaten ein Gesetz beschlossen, das die Förderung von Schiefergas verbietet. Die Bundesregierung darf sich nicht den Konzernen beugen und muß die Förderung von Schiefergas ebenfalls verbieten“, fordert der Energie- und Umweltpolitischer Sprecher der Deutschen Sozialen Union und baden-württembergische Stellvertretende Landesvorsitzende Hans-Jürgen Hollstein.
„Fracking ist eine große potentielle Gefahr für Mensch und Umwelt. Täglich werden etwa 10.000 Liter Chemikalien pro Bohrloch ins Gestein gepumpt. Diese Chemikalien sind toxisch und stellen eine Gefahr für Menschen dar. In den Chemikalien sind Substanzen enthalten, die nicht nur zu Augen,- Haut- und Atemwegsreizungen führen, sondern auch das Nervensystem angreifen und in das Hormongeschehen des Menschen eingreifen“, begründet Hollstein die Forderung nach dem Verbot von Fracking.
Hollstein weiter: „Es hat sich in den USA gezeigt, dass es vielfach zur Kontaminierung des Erdreichs sowie des Grund- und Trinkwassers gekommen ist. Auch die Endlagerung des gebrauchten Bohrwassers, das Quecksilber und Benzol enthält, ist ein großes Problem und quasi ungelöst.“
„Da die USA vom Gas-Importeur zum Gas-Exporteur werden und auch Australien Gasanbieter wird, werden durch das erhöhte Angebot die Weltmarktpreise für Gas erheblich sinken. So kann Deutschland auf das gefährliche Fracking verzichten,“ sagte Hollstein abschließend.

Pressekontakt:
Deutsche Soziale Union DSU
Postfach 1805
74008 Heilbronn

Pressestelle
Alexander Schonath

netzpost@dsu-bw.de
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