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Es war Sommer..... !

Alt aber lesbar: ein Organspendeausweis. Er hat seinen sicheren Platz im Portemonnaie gleich neben dem Ausweis
Genauer gesagt war es ein offenbar sonniger Sonntag: der 3. Juni 2007 war der Tag an dem ich endlich einen Organspendeausweis ausgefüllt in mein Portemonnaie gesteckt habe.

Warum ?

Tja: das Morgen und Übermorgen im Leben bleibt immer ein Geheimnis. Niemand will oder rechnet mit einem Unfall oder einem plötzlichen Tod.

Und doch beschäftigt uns das Thema praktisch latent im Kopf. - Zumindest wohl wenn wir darauf angestoßen werden.

Die Presse oder besser die kriminellen Machenschaften Einzelner die in der Vergangenheit offenkundig geworden sind, waren nicht vorteilhaft.

Ich bin vom Grundsatz her überzeugt, das trotz der Vorgeschichte in jedem deutschen Krankenhaus die Ärzte immer noch ihren Hippokratischen Eid kennen und Sachverhalte gut und deutlich unterscheiden können.

Wenn ich tot bin dann bin ich tot. - Klar ist das eine komische Vorstellung, das dann Organe entnommen werden. Aber wer kann das besser entscheiden als jeder selbst.

Für mich gehört es als ein Stück gesellschaftlich gelebte soziale Verantwortung den Mitmenschen gegenüber dazu.

Also: Überdenken Sie einfach mal für sich, welcher Weg für Sie geeignet ist oder auch nicht.

Dieser Artikel wird vermutlich viele Reaktionen hervorrufen. - Dann ist genau das erreicht, was der Verfasser möchte:

Sich mal ganz konkret mit diesem Thema zu befassen und eine eigene Stellung beziehen.

Übrigens:
Auch wenn sie kerngesund sind: niemand weiß vorher, ob er/sie nicht auch mal in die Situation kommt auf ein fremdes Spendeorgan zu warten.

Und niemand hängt mehr am Leben als der wartende Lebende !

Thomas Faßbender
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