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Weiße Pracht weicht großen schwarzen Löchern

Ein Foto habe ich nicht gemacht. - Wer diese Tage Auto fährt, weiß was gemeint ist: Die glatten weißen Straßen werden rapide weniger - die sichtbaren Löcher und Risse in den Teerdecken mehr.

Die schwarzen Löcher reißen zudem noch weiter rote finanzielle Löcher in die kommunalen Haushalte.

Für die Gemeinde Uetze bedeutet das für die nächsten Jahre eine Dauerrechnung mit vielen "Unbekannten"

Meiner Meinung nach ist es sinnvoll, nach dem Winter Bestandsaufnahme und Dringlichkeitsstufen über reparaturbedürftige Straßen festzulegen.

Also müssen wir im "Kleinen" wieder ran mit Ideen und Einsparungen oder Verschiebungen von anderen geplanten Investitionen oder Unterhaltungen.

Genannt werden muss in diesem Zusammenhang der Solidaritätspakt.

Hier wurde bundesdeutsch eine Abgabe bis 2019 beschlossen. Ein weiterer späterer Baustein war das Solidaritätspaket II.

Diese hatten u.a. den Ausbau bzw. Reparatur/Unterhaltung von Straßen in den neuen deutschen Ländern als Bestandteil.

Angesichts der jetzt zutage tretenden zukünftigen finanziellen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Straßenbau, im Wesentlichen vermutlich in westlichen Ländern, sollte eine Umwidmung dieser beiden Bausteine erfolgen oder ein neuer Baustein ins Leben gerufen werden.


Ein neuer Solidaritätspakt.


Einer, der sich an den aktuellen Gegebenheiten orientiert. In den nächsten Jahren sind es wohl hier die Straßen, die zu berücksichtigen sind.

Sie sind alt und brüchig geworden, schlecht unterhalten worden - weil oft die Mittel fehlten.

Auf Uetze heruntergebrochen bedeutet es eine Mehrbelastung für eine ohnehin finanzschwache Kommune. Der gerade in Aussicht stehende Zuschuss des Landes ist gleich wieder perdü.

Allmählich wird offenkundig, wie schwierig es mit diesen neuen Straßenverhältnissen werden wird. Ich hoffe, dass sich die "Große Politik" in Berlin über diese Lasten klar wird und schnell handelt.



Thomas Faßbender
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