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Otto-Wels-Platz für einen Tag: Platz für Demokratie in Uetze

Umbenennung für einen mutigen Demokraten ! Otto-Wels-Platz für einen Tag
Otto-Wels-Platz/Hindenburgplatz:

Der von Frau Sandra Reichmann, Gemeinde Uetze, initiierte Tag für Demokratie, Platz für Demokratie, war ein voller Erfolg !

Eine Riesenaufgebot von Menschen fand sich auf dem zentralen Platz im Ortskern von Uetze wieder. Durch die Gemeindeverwaltung war ein Event mit einer deutlichen Signalwirkung gesetzt worden. Hunderte von Schülern, Lehrern, Verbänden und Parteien nahmen an der Kundgebung für Demokratie und gegen Rassismus teil.

In der Zeitung war zu lesen: Unbekannte haben den Hindenburgplatz in Otto-Wels-Platz umbenannt. - Was für ein Zeichen für die Veranstaltung an diesem Tage.

Otto Wels war einer der letzten Sozialdemokraten, der den Mut hatte, in einer letzten freien Rede vor dem Parlament schon vor der Nazi-Mehrheit Tachelles zu reden.

Sein späterer Werdegang ist ja geschichtsträchtig bekannt.

In Uetze war uns an diesem Freitag auch die Sonne geneigt. Mit ihrem Glanz veredelte sich die Verantstaltung, zu der die Gemeinde in Uetze aufgerufen hatte.

Mit vielen Bewegungs- und Mitmach, sowie Frageaktionen konnten die Verantstalter/Ausrichter und die teilnehmenden Vereine, Verbände und Parteien zufrieden sein.

Mit einem Grünen Stand hatte sich der Ortsverband Uetze am Geschehen beteiligt. Das Thema Bildung stand bei uns im Vordergrund.

"Wie sieht für mich die ideale Bildung aus ? " war die Leitfrage an unserem Stand. Viele Schüler aber auch interessierte Erwachsene rannten uns fast am Stand um.

Mit Moderationskarten konnte jeder seine Meinung kund tun und zu einer Vielfalt /Meinungsbildung im demokratischen Uetze beitragen.

Mit der Grünen Jugend, die unseren Stand mit jungem Leben erfüllte, war die Aktion gut vorbereitet und am Tage durchlaufen worden. Viel Spaß hatten: Charly, Leonie, Paul, Tobi und Lennart

Lennart war auch derjenige, der mittags zum Podium geladen war um bei der Diskussion über den täglichen Rassismus und die Ausgrenzung mitzureden.

Vom Ersten Gemeinderat Achim Husemann war die halbstündige Diskussion mit Lennart Schröder -Grüne-, Dr. Matthias Miersch - SPD - und Dr. Hans-Joachim Denecke-Jöhrens, CDU, geleitet worden.

Ein deutliches Statement gab unser Grüner Diskutant Lennart allen Anwesenden mit: " Die Menschen sollen rassistische Äußerungen und schwulenfeindliche Witze nicht widerspruchslos hinnehmen."

Mit viel Musik, Spiel, Spaß und Tanz und: natürlich Informationen rund um die Demokratie ging ein toller Tag (wenn auch etwas regnerisch am Schluss) zu Ende.

Wir bedanken uns bei Frau Reichmann, der Gemeindeveraltung als Ganzes, sowie bei unserer Grünen Jugend ganz ganz herzlich für die starke Ausführung und die Durchführung und das gute Miteinander.

Demokratie ist und war nie eine Selbstverständlichkeit. Wir müssen sie lebendig halten.

Thomas Faßbender
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3 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.04.2013 | 18:29  
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Thomas Faßbender aus Uetze | 28.04.2013 | 12:03  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.04.2013 | 14:48  
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