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Gelungene Podiumsdiskussion des DGB in Hänigsen

Am vergangene Freitag hatte der DGB OV Burgdorf/Uetze die Kandidaten und Kandidatinnen des Wahlkreises 30 zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.
Die Diele im Haus Am Pappaul war gut besucht und die anwesenden Gäste waren guter Laune.
Der DGB OV Vorsitzende, Michael Miethe, begrüßte Antje Niewisch Lennartz (Grüne), Thordies Hanisch (SPD), Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU) und Uwe Bretthauer (FDP) zur Diskussionsrunde.
Einig waren sich alle Kandidaten darin, das der ländliche Raum strukturell besser angebunden werden muss. Ein verbesserter Breitbandausbau muss her, damit sich Unternehmen eher in unserer Region ansiedeln können. Auch muss der ÖPNV verbessert werden, so das Einwohner der Gemeinden untereinander sich besser erreichen können.
Auf die Frage aus dem Publikum zur Bürgerversicherung, waren sich Antje Niewisch Lennartz und Thordies Hanisch einig, dies ist eine gute Sache und dies muss man anpacken. Dr.Deneke-Jöhrens dagegen möchte am derzeitigen System nichts ändern und Uwe Bretthauer möchte das jetzige Krankenkassensystem abschaffen und dafür sorgen das alle sich privat versichern. Hierzu können die Arbeitnehmer ruhig 20% Beiträge zahlen.
Wir als DGB können dem natürlich nicht zustimmen und finden das man, wenn das FDP Politik ist, diese nicht unterstützen kann. Auch zum Thema Sonntagsarbeit findet die FDP Position von Herrn Bretthauer nicht unsere Zustimmung. Anstatt mehr verkaufsoffene Sonntage zu fordern, fordern wir das der Sonntag der Familie gehört. Ein Tag in der Woche sollte das Einkaufen können doch ruhen dürfen.
Bei der ärztlichen Versorgung für den ländlichen Raum waren sich hingegen alle einig, auch wenn die Vorgehensweise unterschiedliche Positionen vorsieht. Alle möchten das in allen Dörfern über 1000 Einwohnern ein Arzt, eine Apotheke und ein Pflegeheim dicht zusammenhängen. Grüne und SPD möchten hierzu auch angehenden Ärzten einen finanziellen Anreiz bieten sich auf dem Land anzusiedeln. Die FDP würde, lt. Herrn Bretthauer, das Budget System abschaffen, so das Ärzte die "wirklichen "Kosten erstattet bekommen. Zur Zeit gibt es ja Standardpreise, d.h. eine Blinddarm OP wird den Ärzten gleich bezahlt nach Budget auch wenn ein Patient nur 2 Tage oder 2 Wochen im Krankenhaus bleiben muss.
Gegen 21:00 Uhr fand die Podiumsdiskussion ein Ende.
Im Schlusswort riefen alle Kandidaten auf zur Wahl zu gehen und ihr Kreuz machen.
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 09.10.2017 | 22:11  
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