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Offenes Bücherregal in den Katenser Verkaufsräumen der Bäckerei Leifert

Der erste Tauscher: Horst Pietsch
In Katensen existiert jetzt ein offenes Bücherregal!

Die Idee ein solches Projekt in Katensen ins Leben zu rufen entstand bei einer Mitgliederversammlung der Freien Wählergemeinschaft im Jahr 2010. Zuerst wurde über die Anschaffung einer ’’rustikalen’’ Telefonzelle nachgedacht. Dies erwies sich allerdings als schwer umsetzbar. Daher entwickelte sich der Gedanke, den öffentlichen Bücherschrank in den Katenser Verkaufsräumen der Bäckerei Leifert unterzubringen. Mit freundlicher Genehmigung des Inhabers wurde das Projekt ’’Öffentlicher Bücherschrank’’ damit ins Leben gerufen.

Den ursprrünglichen Gedanken hatte Rosi Weschke. Diese wird sich auch in Zukunft um die Ordnung im Regal kümmern.
Nachdem dann Frank Prusseit die Idee hatte, dieses in der Bäckerei aufzustellen, kümmerte sich Sylvia Alpers-Brückner als Angestellte der Bäckerei Leifert, um die Genehmigung zur Aufstellung.
Frank Pape hat dann die Regale besorgt und aufgebaut.
Die Organisation und die Beschaffung der Regale wurde von den genannten Personen und der Freien Wählergemeinschaft Katensen organisiert.

Bei einem kleinen Imbiss der Bäckerei Leifert konnte Frank Prusseit das Regal dann am Samstag den 03.07. an die Öffentlichkeit übergeben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Tauschen.

Öffnungszeiten der
Bäckerei Leifert Mo-Sa 6.00-12.00
Sonntags 7.30-10.30

Die Idee eines öffentlichen Bücherschranks entwickelte sich bereits in den 1990er Jahren. Der Gedanke war, Bücherschränke zu etablieren, die jederzeit und öffentlich zugänglich sein sollten, um den Austausch von Literatur zu unterstützen. Ende der 1990er Jahre wurden erste Bücherschränke zur Nutzung als „kostenlose Freiluft-Bibliothek“ in Darmstadt und Hannover realisiert. Seitdem 2002 eine solche Idee im Rahmen eines Wettbewerbes der Bürgerstiftung Bonn prämiert wurde, findet das Konzept zahlreiche Nachahmer. Auch in Österreich wurde in Wien im Februar 2010 ein öffentlicher Bücherschrank eröffnet. Gefördert und finanziert durch unterschiedliche Träger (Stiftungen, Lions-Clubs, Bürgervereine und ähnliche Organisationen) entstehen seitdem speziell gebaute oder umgestaltete, wetterfeste Bücherschränke. Holz- oder Stahlschränke, alte Telefonzellen oder Verteilerkästen werden so zur allgemeinzugänglichen Bibliothek umgewandelt.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Magazin Uetze | Erschienen am 12.08.2010
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2 Kommentare
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Sieglinde Baranowski aus Uetze | 04.07.2010 | 19:39  
12.501
x x aus Donauwörth | 04.07.2010 | 20:58  
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