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Katenser feierten ausgelassen ihre „Alte Schule“

Gruppenfoto aller anwesenden ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Katenser Schule
Weit über einhundert Katenserinnen und Katenser sowie Freunde und Bekannte sind dem Aufruf des Heimatbundes gefolgt und haben gemeinsam den 100-jährigen Geburtstag der 1913 erbauten „Alten Schule“ in Katensen gefeiert.

Der Wettergott war ihnen leider nicht gnädig. Pünktlich zur Mittagszeit öffneten sich die Wolken und der ein oder andere Schauer ergoss sich über die feiernde Gesellschaft. Der guten Laune trug das aber nicht zum Abbruch bei – man rückte unter den Zelten einfach enger zusammen und genoss den Tag.

Auch die Kinder ließen sich von dem norddeutschen „Schietwetter“ nicht abhalten und nutzen die trockenen Phasen um sich auf der Hüpfburg oder den Spielgeräten auszutoben.

Die mitgebrachten Speisen und Getränke, das Gegrillte und der spätere Kaffee und selbst gebackene Kuchen fand regen Austausch an den Tischen und reichte für alle bis in die Abendstunden hinein.

Höhepunkt war dann zur Nachmittagszeit das Gruppenfoto mit über 40 Anwesenden ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die von 1931 bis 1974 in der Katenser Schule noch die Schulbank „drückten“. In dem Kreise ebenfalls dabei, Martha Nieschlag, die 1931 als erste der Anwesenden dort eingeschult wurde. Und auch der ehemalige Lehrer Klaus Mathei, der in Dollbergen wohnt, wurde zu dieser Feier eingeladen und sorgte für die ein oder andere kurzweilige Anekdote. Herr Mathei war im Jahr 1962 für ein halbes Jahr Lehrer in Katensen.

Darüber hinaus gab Gerd Voiges, Vorsitzender des hiesigen Heimatbundes, in einer kleinen Rede einen interessanten Abriss über die vergangenen 100 Jahre, die er Aufgrund von Aufzeichnungen und Erzählungen zusammen getragen hatte.

Großer Beliebtheit erfreute sich an dem Tag auch die geöffnete Heimatstube die dazu einlud, in Büchern und Aufzeichnungen vergangener Tage zu stöbern. Im Mittelpunkt standen aber hier die sorgfältig an Stellwänden ausgehängten Klassenfotos die von jedem Besucher bestaunt wurden.

So zeigte man den Kindern und Enkelkindern die Ahnen und Ur-Ahnen aus vergangenen Zeiten und hier und da wurden schnell Schlüsse darüber gezogen, welches damalige Gesicht denn zu der heutigen „Sippe“ passe.

Der Tag war rund herum gelungen und von den Mitgliedern des Heimatbundes liebevoll vorbereitet worden.

Ein Dank gilt auch allen fleißigen Helfern die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.
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