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Leistungsmarsch Katensen fordert Teamgeist und Kameradschaft der Gruppen

Siegerpokal überreicht an die Eltzer Wehr (Brennecke Mitte) von OrtsBM Katensen (Timmig links) und stellv. (Judel rechts)
 
Schwüblingser Kameraden beim Traktor-Pulling
Eltze siegt bei den Aktiven und Dollbergen bei der Jugend


Nach monatelanger Vorbereitung war es am vergangnen Samstag endlich soweit – an alles wurde nahezu gedacht nur der Wettergott spielte phasenweise nicht mit. Das tat der Guten Laune bei der Veranstaltung aber keinen Abbruch.

Ab neun Uhr machten sich im achtminuten Takt einunddreißig Jugendwehren und aktive Feuerwehrstaffeln auf den Weg durch die beschauliche Katenser Gemarkung. Bei den größtenteils zu absolvierenden Spielen waren Geschick und Wissen sowie Teamgeist gefragt. Im Schützenhaus war beim schießen eine ruhige Hand und beim Dartpfeile werfen auf die Deutschlandkarte allgemeines Wissen zu den Bundesländern gefragt. Bei der nächsten Station mussten in einer „Fummelbox“ Gegenstände blind erraten werden und zu dem noch einzelne Eurogeldmünzen erraten und addiert werden. Dazu beantworteten die restlichen Kameraden typische Feuerwehrfragen.

An der nächsten Station war pure Kraft gefragt. Sechs Kameraden und Kameradinnen mussten einen Trecker ziehen – die Jugendlichen durften einen kleinen Trecker ziehen und meisterten auch dies mit Bravur. Danach ging es zur nächsten Aufgabe. Fünf zusammen gekuppelte Saugschläuche musste durch einen Parcours mit Pylonen geführt werden.

Dann wartete an der nächsten Station erstmal die Pausen- und Verpflegungsstation auf die wackeren großen und kleinen Teilnehmer. Die Pausenstation trug den Namen IKEA weil es dort die typischen Hot Dogs aus dem schwedischen Möbelhaus gab. Dazu waren aber auch noch zwei Aufgaben zu lösen. Zum einen musste bei „Knut“ ein Tannenbaum am weitesten geschleudert werden. Hier lag der Rekord bei über sieben Metern. Die andere hieß „Billy“ – hier war die Aufgabe ohne Hilfsmittel ein Regal bzw. Turm aus Regalbrettern zu bauen. Dieser musste dann fünfzehn Sekunden frei stehen. Bei den aktiven zeigte sich die Wehr aus Wiedenrode mit fünf Meter zehn, und bei der Jugend die Wehr aus Schwüblingsen 1 mit über drei Metern am geschicktesten.

Weiter ging es über Schlauchkegeln und Forkenzielwerfen zum Katenser „Airfield“. Hier mussten Flug- und Feuerwehrtechnische Fragen bewältigt werden. Bei falscher Antwort musste ein Teilnehmer seinen Kameraden in einer Schubkarre Slalom um Hindernisse kutschieren. Über die Station des Heimatbundes, direkt an der Heimatstube, im Herzen Katensens, wo alte und altertümliche Gegenständen erraten werden mussten ging es zum Ausgangspunkt zurück.

Am Ziel konnte das große Abschluss-Spiel bestaunt werden. Bereits unter dem Applaus vieler Zuschauer und Schaulustiger. Hier musste die Staffel einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren. In kleinen Bechern musste Wasser transportiert werden. Man musste durch Autoreifen laufen, eine Wippe überwinden, durch einen Tunnel kriechen, ein Balancebrett überqueren und zum Abschluss einen großen Silageballen überwinden.

Große wie Kleine Feuerwehrkameradinnen und Kameraden waren mit großem Eifer bei der Sache und gaben an allen Stationen, Aufgaben und Spielen ihren größtmöglichen Einsatz. Mit besten Ergebnissen an fast allen Stationen erwiesen sich, bei den Aktiven die Feuerwehr aus Eltze, die dann verdientermaßen auch den Siegerpokal davontrug. Auf den Plätzen folgten die Freiwilligen Wehren vom Team Obershagen 1 sowie Wiedenrode, welches fast ausschließlich mit Kameradinnen besetzt war und nur einen „Quoten-Mann“ an Bord hatte.

Bei den Jüngsten siegten die Nachbarn aus Dollbergen vor Altmerdingsen 3 und Schwüblingsen 1.

Nach dem die Pokale und Urkunden verteilt waren, sowie bereits den ganzen Tag über konnten sich alle Teilnehmer sowie Gäste und Zuschauer an dem reichhaltigen Speisen und Getränkeangebote erfreuen. Brötchen, Bratwurst, Pommes und Nuggets sowie Kaffee und Kuchen wurden angeboten. Hier gilt ein ganz besonderer Dank, all den fleißigen Kuchenbäckern aus dem Dorf. Denn sage und schreibe über dreißig Kuchenspenden trudelten im laufe des Vormittags bei der Feuerwehr ein. Das ist eine kaum wieder gutzumachende Geste, die die Bewohner Katensens hier erwiesen haben.

Die ganz Kleinen konnten sich auf einer Hüpfburg, beim Fußballspielen, Torwandschießen oder Trampolin springen die Zeit vertreiben. Es wurde das erhoffte Fest für die ganze Familie. Rund vierzig freiwillige Helfer aus der Katenser Feuerwehr, deren Ehepartner sowie Freunde der Feuerwehr trugen dazu bei, dass der Tag rundherum als gelungen bezeichnet werden kann und auch denen gilt hier ein besonderer Dank. Auch die Stimmen der teilnehmenden Wehren waren durchweg positiv, lobten die gute Organisation der Veranstaltung und würden auch gerne wieder kommen.
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