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Vom Theaterfieber gepackt - Ein Erfahrungsbericht

Zu Beginn eines Sommers haben die Bühnenmitglieder gar nichts anderes mehr im Kopf als Freilichtbühne: Proben, Kostüme schneidern, Requisiten basteln Kostümproben, Hauptproben, Generalproben, Bühnenbau, Bänke aufstellen, Kulissen bemalen und noch mal Proben. Manch einer schwört feierlich: Nächstes Jahr werde ich mich diesem freiwillig auferlegten Stress nicht wieder aussetzen.

Doch kaum ist eine gelungene Saison vorbei, jammert man ihr hinterher. Die Bühne scheint in den Winterschlaf zu fallen, von den Spielern hört man manchmal lange nichts. Also fiebert man im lausig kalten Winter der Jahreshauptversammlung entgegen, um sich dort eifrig in die Spielerliste der kommenden Saison einzutragen.

Was wird wohl gespielt? Welche Rollen wird es geben? Wer spielt wieder mit?

Endlich ist es offiziell:
Auf dem Spielplan von 2011 steht die musikalische Geschichte von „Marielle, der kleinen Meerjungfrau“.
Nach dem Märchen „Arielle, die kleine Seejungfrau“ von Hans Christian Andersen hat Markus Westermeyer eine brandneue Bühnenversion für Freilichttheater geschrieben.
Bei der Vorstellung des Stückes müssen wir herzhaft über Melo und die Stachelrochen lachen und fiebern mit der schönen Marielle um die Wette.
Unsere Kostümdamen sind in Gedanken schon bei bunten Fisch- und Meerjungfrau-Gewändern. Der Bühnenbau und die Regie haben das Unterwasserbühnenbild schon halb vor Augen.
Und wieder einmal haben Gerhard Grote und Bernd Stallmann speziell für dieses Stück lustige, gefühlvolle und ein auch bisschen gruselige Ohrwürmer komponiert. Mit ihrer Musik haben wir bereits die Stücke „Vampir Winnie Wackelzahn“, „Till Eulenspiegel“ und „Das Dschungelbuch“ erfolgreich aufgeführt. Bei solchen Voraussetzungen kann dieses Stück nur ein Erfolg werden!

Und dann ist es endlich so weit:
Die ersten Gesangsproben beginnen. Alle Mitspieler stehen singend ums Klavier herum. Bernd übt die neuen Songs ein und wir bekommen schon ein Gefühl für den Sommer mit Marielle und einer turbulenten Unterwasserwelt, auf Prinzen, Meerhexen, lustige Stachelrochen und mitreißende Lieder.
Mit der kleinen Kostprobe auf YouTube ist es für jedermann sicht- und hörbar.



Am 26.6.2011 heißt es dann: Vorhang auf für „Marielle, die kleine Meerjungfrau“!
Aber ob ich mich danach wieder diesem Stress aussetze? – Na, ganz bestimmt!
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2 Kommentare
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Aniane Emde aus Kassel | 16.12.2010 | 17:17  
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Freilichtbühne Twiste aus Twistetal | 16.12.2010 | 17:20  
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