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FFW Mühlhausen: Löschangriff auf brennendes Fahrzeug und Rettungseinsatz an der Grillhütte

Emblem der Freiwilligen Feuerwehr Twistetal
 
Die Wasserversorgung für den Angriffstrupp wird hergestellt.
Twiste: Grillhütte | Kurz bevor die Wettkampfsaison der Feuerwehren wieder losgeht, hatten wir noch was vor. Zusammen mit den Kameraden aus Berndorf wollten wir unsere Kenntnisse in Sachen Feuerwehreinsatz auffrischen und aufbessern. Gerade für unsere jüngeren Mitglieder war dies eine Chance, sich einen Eindruck zu machen, wie der Ablauf eines realen Einsatzes aussehen kann. Schon seit einigen Monaten war der 30.04 in unseren Terminkalender verplant, denn an diesem Tag ging unsere Feuerwehrübung über die Bühne.
Nachdem die Feuerwehr Berndorf an unserem Gerätehaus eingetroffen war, ging es los. Die Fahrzeuge wurden an ihre vorbestimmten Positionen gefahren und alle verfügbaren Feuerwehrleute gingen ihrer Arbeit nach. Die Hauptwasserversorgung wurde vom Molkerein Teich in Mühlhausen über den Hoppenberg bis hin zur Grillhütte verlegt. Dabei sorgten die Berndorfer mit ihrer leistungsstarken Pumpe von der Wasserentnahmestelle für ordentlichen Druck auf allen Leitungen. Damit das Wasser aber auch an der Schutzhütte ankam, mussten etliche Meter Schläuche verlegt werden. Hier war uns unser alter Unimog mit Schlauchanhänger eine große Hilfe. Da die Schläuche im Anhänger alle verkuppelt sind und sauber in Buchten liegen, konnten wir diese im Fahren mit Leichtigkeit über den Hoppenberg verlegen. Nachdem das Wasser nun freie Bahn nach oben hatte, konnten zwei Löschangriffe vorgenommen werden. Wir löschten ein brennendes Fahrzeug, das von einem Getreideanhänger simuliert wurde. Hier nutzten wir kein normales Löschwasser, sondern brachte seit langer Zeit mal wieder unser Schaumrohr in Stellung. Ein paar Meter weiter wirkten die Kameraden aus Berndorf. In der Grillhütte brannte es und es musste eine vermisste Person aus dem Gebäude gerettet werden. Nachdem die Person aus dem Gebälk der Hütte mit Hilfe einer Konstruktion aus Feuerwehrleiter und Schleifkorbtrage geborgen wurde, nahm die Berndorfer Wehr dort ebenfalls einen Löschangriff unter Atemschutz vor. Unterstützt wurden alle Einheiten durch die Leitstelle im Mannschaftswagen der Berndorfer. Von hier aus kontrollierten wir die Drück auf den Sauerstoffflaschen und sorgten für die nötige Sicherheit unserer Kameraden. Als nun alle „Brände“ gelöscht worden waren und die „verletzte“ Person versorgt war, stand noch eine kurze Abschlussbesprechung auf dem Programm. Fazit des Übungsmorgens war, dass die Übung gut abgelaufen sei, sich aber alle zukünftig auf den Funkkanälen etwa zurück halten sollen, damit nicht andauernd alle durcheinander funken.
Natürlich kam, wie bei jedem Feuerwehrevent, die Geselligkeit nicht zu kurz. Jedoch wartet auf uns noch das Abbauen der wasserführenden Armaturen und Co., was sich länger als die eigentliche Übung gestaltete. Danach ging es dann aber zurück zu unserem Gerätehaus, wo uns Friedrich Leineke dankenswerter Weise den Grill schon vorgeheizt hatte. Kalte Getränke standen ebenfalls bereit und so wurde noch bis in den frühen Nachmittag hinein zusammen gesessen und über manches Thema gesprochen und diskutiert.

Weitere Bilder folgen in Kürze.

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