Anzeige

Brandschutzerzieher sind stolz auf Berndorfer Grundschüler

  Wenn auf die Frage, wer zu Hause einen oder mehrere Rauchmelder installiert hat, die meisten Kinder die Hand heben, dann freuen sich die Twistetaler Brandschutzerzieher. Aber es kommt noch besser. Die Notrufnummer der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kennen alle 30 Schüler der 4. Klassen der Grundschule Berndorf
Auch das Absetzen eines Notrufes - für manchen Erwachsenen gar nicht so einfach - klappt hier, fast ohne Probleme.
Die Aussage, dass die Lehrerinnen Frau Klein-Leineweber, Frau Koswig und Frau Kolberg eine gute Vorarbeit geleistet haben, konnte wieder bei der diesjährigen Brandschutzerziehung getroffen werden.
In einigen Stunden im Klassenverbund mit ihren Fachlehrerinnen, hatten sich die Viertklässler auf das Thema „Feuerwehr und Brandschutz“ vorbereitet.
Eine weitere Doppelstunde verbrachten die Brandschutzerzieher der Berndorfer Feuerwehr dann mit den Schülern im Klassenraum. Bei diesem Besuch in der Schule war nicht nur das Gespräch, sondern auch das Zeigen, wie verhalte ich mich im Brandfalle richtig und wie setze ich einen Notruf ab, mit den Kindern das wichtigste Lernziel. Der Einsatz eines Rauchhauses half hier zu verstehen warum der Rauch viel gefährlicher ist als das Feuer. Die Schüler konnten so anschaulich nachvollziehen, wie sich der Brandrauch von oben nach unten aufbaut und deshalb in Bodennähe am längsten Luft zum Atmen ist.
Für weitere 5 Stunden waren die Viertklässler dann gemeinsam mit ihren Lehrerinnen ins nahe gelegene Feuerwehrhaus gegangen.
Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge, Spiritus und Benzin waren neben einer feuerfesten Unterlage die wichtigsten Utensilien beim richtigen Umgang mit Zündmitteln und bei den entsprechenden Löschversuchen.
Fazit hier: Umgang mit Streichhölzern Feuerzeugen und brennbaren Stoffen, nie ohne Erwachsene.
Parallel hierzu konnte mit den Schülern, an einer speziellen Telefonanlage, das Absetzen eines Notrufs realitätsnah trainiert werden.
Während im Anschluss hieran eine Klasse die Einsatzfahrzeuge so wie Geräte inspizierte, konnte die andere Klasse erleben und begreifen mit welcher Schutzausrüstung die vielen, und nicht nur freiwillige Feuerwehrleute, ihren umfassenden Aufgaben nachgehen.

Von den Fragen und Themen her, hätte man noch eine ganze Woche miteinander verbringen können. Aber die freiwilligen, örtlichen Brandschutzerzieher Sebastian Wurst, Kai Wäscher, Marc Wäscher so wie Alfred Trachte gehen schließlich noch einer Arbeit nach, und so musste man sich hier zeitlich auf die wichtigsten Themen beschränken.
Die Zeit verging wie im Fluge, und zum Abschied erhielten die Schülerinnen und Schüler
noch ein kleines, natürlich themenbezogenes Geschenk überreicht.
"Für viele Kinder war es ein Wiedersehen mit mir“ so Brandschutzerzieher Trachte, „da sie vier Jahre zuvor schon in verschiedenen Kindergärten, an einem ähnlichen Projekt teilgenommen hatten“. Wir konnten also mit unserer Arbeit an die Vorerfahrungen der jetzigen Schüler anknüpfen.
Beim Thema Rauchmelder zeigt es sich erfreulicherweise ganz deutlich, so Trachte, dass vorbeugender Brandschutz auch in den Familien, Kindergärten, Schulen und weiteren Einrichtungen, immer mehr zur Thematik wird, darf jedoch nicht mit dem Erwerb von Rauchwarnmeldern beendet sein“.
0

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Terminkalender Twistetal 2012 | Erschienen am 04.01.2012
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.