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Campingurlaub in der Schweiz

Mein letzter Campingurlaub in der Schweiz mit der ganzen Familie war ein tolles Erlebnis für uns alle. Meine liebe Frau kümmerte sich fürsorglich um die Vorplanung und gemeinsam planten wir den Rahmen für die gesamte Route im Internet vor. Vorgesehen hatten wir zwei Aufenthalte auf schönen und geeigneten Campingplätzen von je einer Woche Zeitdauer in zwei herrlichen Gegenden der Schweiz und für die Fahrt dazwischen hatten wir sogar noch einen Extratag eingeplant, falls es uns unterwegs noch irgendwo gefallen sollte und die Tagesetappe bereits hinter uns lag. Als Planungshilfe hatten sich die jeweiligen Webportale unter: www.camping.ch und dieser Artikel auf meinbezirk.at als sehr hilfreich erwiesen. Auf beiden findet der Campingfreund gut detaillierte Beschreibungen der angebotenen Plätze.

Erste Station: St. Gallen, Walenstadt
Das Ostufer des Walensees war unser erster Anlaufpunkt. Hier hatten wir uns für das See-Camping in Walenstadt entschieden. Ein Arbeitskollege mit vier Kindern hatte dort im letzen Jahr mächtig viel Spass gehabt und uns diesen Platz nahegelegt. Der Campingplatz direkt am See hat einen recht kinderfreundlichen, eigenen Badestrand. Walenstadt liegt mitten im so genannten Heidiland und das Gebiet, wo die Comic-heldin aus der Zeichentrickserie herkam, die unsere Sprösslinge so gerne sahen, die musste natürlich in den Ferien erkundet werden. Beeindruckend war dort überhaupt die ganze Landschaft und die herrlichen Wildbäche, welche von den über 2.000 m hohen Churfirsten fast lotrecht über 1.000 m in die Tiefe stürzen, boten nur eines von vielen Naturschauspielen hier. Die mitgenommenen Fahrräder (vor Ort "Velos" genannt), leisteten uns sehr gute Dienste bei den zahlreichen Erkundungstouren. Auch unsere beiden Wasserratten (Kim, 6 und Svenja, 8 Jahre alt), hatten ausgiebig Zeit in dem sehr sauberen Walensee herumzutoben.

Die Durchquerung der Schweiz
Der leichteren Wegstrecke für unser Wohnwägeli zu liebe, wählten wir für die vorgesehene Ost-West Passage einen kleinen Umweg über Zürich. Die herrliche Aussicht unterwegs verleitete uns zu zahlreichen Fotostopps, denn meine Frau ist eine begeisterte Amateurfotografin. Wir passierten Luzern und folgten dann dem Südufer des Brienzer Sees nach Interlaken. Hier verhalf uns die vorher besorgte Smartphone App von: www.swisscamps.ch zu einem Stellplatz in herrlicher Lage fast direkt am Thunersee für die Nacht. Smartphones sind nämlich nur dann wirklich schlau, wenn denen die richtige Munition für das Vorhaben in Form einer App gegeben wird. Gut ausgeruht starteten wir auf die zweite Etappe unserer Schweizdurchquerung und wählten wieder einen kleinen Umweg über Bern. Über Fribourg führte uns die Autobahn nach Montreux, von hier war es nur noch eine kurze Strecke um das Ostufer des riesigen Genfer Sees herum, bis nach Villeneuve.

Zweite Station: Genfer See
Hier hatten wir den Les Horizons Bleus Campingplatz ausgesucht und vorgebucht. Der war dann auch unser zu Hause für die finale Woche unserer Ferien mit dem Wohnwagengespann. Wirklich begeistert waren unsere Sprösslinge von den Schnorchelmöglichkeiten hier. Der Campingplatz verfügte sogar über WiFi Access und so konnten wir allabendlich unsere Urlaubsfotos in das Net stellen. Zu fotografieren gab es hier unendlich viel und es verging kaum ein Tag ohne ausgiebige Fahrradtour in dieser sagenhaft schönen Gegend. Ich erfüllte mir noch einen lang gehegten Traum und besichtigte die Stelle in Montreux, an der ein Ufercasino in den 70er Jahren einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Der Welthit "Smoke on the water" der Gruppe Deep Purple basierte damals auf dieser Begebenheit. Die Tage bis zur Heimfahrt vergingen wie im Fluge, Langeweile kannten wir auf dieser Reise wirklich nicht. Unseren nächsten Campingurlaub in der Schweiz werden wir sicherlich schon in den nächsten Sommerferien machen, das Land steckt ja noch so voller Überraschungen und lohnenswerter Ziele. Die Leute sind richtig nett und die Preise für das Camping und die Verpflegung auch bezahlbar.
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