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Ulrike Müller MdL : Stopp dem Personalabbau in den Bayerischen Staatsforsten

Das beigefügte Pressefoto zeigt die Abgeordneten der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Ulrike Müller (fünfte von links) und Dr. Leopold Herz (vierter von rechts) beim Besuch der Firma Pröbstl.
Abgeordnete der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion besuchten Sägewerk bei Landsberg
Dr. Leopold Herz MdL: Monopolisierung in der Sägeindustrie muss verhindert werden

Wie ergeht es einem Familienbetrieb derzeit in der stark gebeutelten Sägewerksbranche? Das wollten Ulrike Müller, MdL und Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag und Dr. Leopold Herz, MdL und forstpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, wissen und statteten deshalb den Holzwerken Pröbstl in Asch bei Landsberg einen Besuch ab. Inhaber und Geschäftsführer Helmut Pröbstl gab ihnen einen ausführlichen Einblick in die Struktur seines Betriebes, der bis zum Jahr 2008 eine rasante Entwicklung genommen hatte. Damals waren dort über 200 Mitarbeiter beschäftigt, mehr als eine halbe Million Festmeter Rundholz wurden im Jahr verarbeitet. Doch mit der internationalen Finanzkrise und dem Verfall der Schnittholzpreise waren die Holzwerke Pröbstl in eine existenzielle Krise geraten. Die Situation ist noch immer schwierig, weil zu wenig Rundholz auf dem Markt ist – und das trotz der weltweit höchsten Marktpreise.

Pröbstl bat die beiden Landtagsabgeordneten, sich massiv dafür einzusetzen, dass im Privatwald wieder mehr Holz eingeschlagen wird. Er bedankte sich bei beiden Abgeordneten für ihren Einsatz zugunsten von mehr Transparenz über die Abläufe bei der Ansiedlung des Klausnerwerks (jetzt Ilim-Timber). Beide Abgeordnete sagten zu, sich weiter dafür einzusetzen, dass es nicht mehr zu einem derart einseitigen Vertrag zwischen einem Großsägewerk und den Bayerischen Staatsforsten kommen kann. Und sie sehen noch einen weiteren wichtigen Ansatzpunkt: „Der Personalabbau in den Bayerischen Staatsforsten muss dringend gestoppt werden, damit auch der Privatwald besser betreut und so zu einem verlässlichen Partner der Holzwirtschaft wird“, forderte Müller.

Die Abgeordneten teilen die Sorge, dass andernfalls der Strukturwandel noch stärker voranschreitet und es zu einer Oligopolisierung oder sogar Monopolisierung in der Sägeindustrie kommen wird. „Das kann nicht im Interesse der Waldbesitzer liegen, weil es zu einem weiteren massiven Einbruch des Holzpreises führen würde“, betonte Herz.
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