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Freie Wähler starten regionale Energieoffensive

v.l.n.r.: Harald Hillebrand (Sprecher des Arbeitskreises Kommunen des Landesarbeitskreises Energie der Freien Wähler), Dr. Hans Jürgen Fahn (umweltpolitischer Sprecher), Hubert Aiwanger (Fraktionsvorsitzender), Thorsten Glauber (energiepolitischer Spreche
Thorsten Glauber, MdL: Merkel baut atomare Brücke ins Abseits

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler kritisiert den Plan von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Laufzeit von Atomkraftwerken um 10 bis 15 Jahre zu verlängern. „Bundes- und Staatsregierung verfolgen eine Energiepolitik der Rückwärtsgewandten. Wir Freie Wähler sind ganz klar für den Beibehalt des vorgesehenen Atomausstiegs bis 2023“, betont Thorsten Glauber, energiepolitischer Fraktionssprecher. Die Laufzeitverlängerung behindere die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien. Viel wichtiger sei der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Hochspannungsnetze sowie der Speichertechnologien. Glauber weiter: „Die Laufzeitverlängerung dient ausschließlich der Gewinnmaximierung der großen Energieerzeuger, die den Strom ins Ausland exportieren.“

Die Freien Wähler setzen im Interesse der Verbraucher und kommunalen Energieerzeuger auf eine dezentralisierte Stromgewinnung – eine Garantie für Versorgungssicherheit und Preisstabilität. Außerdem schaffe lokale Energieerzeugung Arbeitsplätze. Um noch mehr Städte und Gemeinden für die Dezentralisierung zu begeistern, starten die Freien Wähler ab September eine regionale Energieoffensive mit bayernweit über 50 Veranstaltungen.
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