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Kindheitserinnerung an Strothe

Jedesmal, wenn ich in mein Heimatdorf Strothe komme, begrüßt es mich auf eine seltsame Weise. Schon viele Jahre bin ich fort. Doch Erinnerungen aus Kindertagen kommen mir in den Sinn.
In Gedanken gehe ich durchs Dorf den Weg Richtung Friedhof. Schnee knirscht unter meinen Füßen. Meinen alten Holzschlitten ziehe ich hinter mir her und laufe quer über die schneebedeckten Felder zum Kipp.
Auf der steilen Wiese am Waldrand tummeln sich die Kinder aus dem Dorf.
Sie fahren Slalom mit ihren Ski, bauen Schneemänner oder düsen den Berg hinab bis fast in den kleinen Fluss, die Werbe. Meine Freundin Lisa ist auch schon da und winkt mir zu.
Wir freuen uns des Lebens und fahren mit dem Schlitten über die Schanze, die die Jungs gebaut haben. Wir Großen passen auf die Kleinen auf. Und so geht es den ganzen Nachmittag lustig zu, bis es dunkel wird.
Dann setzt sich plötzlich, wenn es vom Kirchturm läutet die ganze Kinderschar in Bewegung und marschiert nach Hause. Unterwegs verabschieden sich die Kinder voneinander > tschüss bis morgen, wieder am Kipp? < Müde gehe ich ins Haus in der Bogenstraße 10. Es duftet nach Omas Eintopf.
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